Sehen wird zum Fest: Sehfest in Hörde

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Die Organisatoren des Hörder Sehfestes freuen sich auch in diesem Jahr wieder auf viele Besucher in ihren Ateliers und bei den zahlreichen Veranstaltungen. (Foto: Andreas Klinke)
Dortmund: Hörde |

Wie in jedem Herbst präsentiert sich das KulturQuartier Hörde beim „Sehfest Hörde“ am 19. Oktober auch in diesem Jahr wieder mit einer bunten Mischung aus Malerei und Grafik, Fotografie und Film, Theater, Literatur und Musik, Skulptur und Modedesign.

Dabei will das „Sehfest“ auch in diesem Jahr keine abgehobene elitäre Veranstaltung sein. Im Gegenteil. Ateliers, Theater, aber auch für kultururelle Veranstaltungen eher ungewöhnliche Räume wie das Fitnessstudio „Mrs. Sporty“ öffnen ihre Türen und bieten einen unverkrampften Einblick in Kunst und Kultur des Stadtteils.

An insgesamt 27 Orten präsentieren sich über 60 Künstler. Erstmalig in diesem Jahr bietet das Filmatelier Ulrike Korbach, Am Heedbrink 29, ein Preview- Filmprogramm bereits am Samstag, 18. Oktober ab 16 Uhr an. Unter anderem zeigt Ulrike Korbachs auch ihren preisgekrönten Dokumentarfilm „Über sieben Brücken“, der 2002 entstand und sich mit der Entwicklung des ehemaligen Hoeschgeländes beschäftigt. Gerade aus heutiger Sicht ein ungeheuer spannender Film. Direkt im Anschluss wird auch der Nachfolgefilm „Nachts kommen die Bilder“ gezeigt“.

Am Sonntag, 19. Oktober, zwischen 11 und 18 Uhr stellen sich dann sowohl professionelle bildende und darstellende Künstler als auch engagierte Autodidakten mit ihren Ateliers, Werkstätten und Wohnungen den interessierten Besuchern. Hinzu kommt ein umfangreiches Theaterprogramm zum Beispiel mit „Nix als Theater“.

In der Hörder Burg ist noch einmal die Ausstellung „100 Hörder“ von Anja Otto zu sehen. Die Fotografin hat dafür Hörder Persönlichkeiten abgelichtet – zusammen mit einem Gegenstand, der den Fotomodellen Heimat bedeutet.

Das „Ausstellungsgelände“ bleibt dabei nicht auf die Hörder Mitte beschränkt. Vom Phoenix-See über den Hörder Süden bis zum Hörder Neumarkt reicht das kulturelle Netz, dass der Besucher an diesem Tag erforschen kann. Dabei bietet das Sehfest noch mehr: Ob zu Fuß im Hörder Stadtkern oder per Rad zu den „Außenposten“: So kann man lauschige Hinterhöfe, ehemalige Läden und verwunschene Gärten entdecken.

Weitere Infos und den Flyer zum Herunterladen gibt es unter www.kulturquartier-hoerde.de
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