Faßstraße funktioniert

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Der Verkehrsversuch Faßstraße ist gelungen. Das Gutachten bestätigt es. (Foto: Stadt Do)

Das Ergebnis des Verkehrsversuchs Faßstraße bestätigt die Machbarkeit des geplanten Umbaukonzepts. Empfehlungen gibt es zur Anpassung des Straßenquerschnitts. Die Bewertung der gutachterlichen Begleitung des Verkehrsversuchs an der Faßstraße hat der Verwaltungsvorstand zur Kenntnis genommen und beraten.

Vor Einrichtung des Verkehrsversuchs mit zwei überbreiten Richtungsfahrbahnen und während des Verkehrsversuchs hat ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro Verkehrszählungen, Videobeobachtungen und Messfahrten durchgeführt. Der offizielle Start des Verkehrsversuchs war am 17. Mai, die Zählungen und Messfahrten fanden am 23. und 24. Juni statt.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Verkehrsmenge in der Faßstraße durch die Umgestaltung des Verkehrsraums und die Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit im Mittelabschnitt zwischen Hermannstraße und Seekante nicht abgenommen habe und es auch nicht zu Verdrängungen in die angrenzenden Straßen gekommen ist.
Die Empfehlung des Gutachters und die Beobachtung der Verwaltung sprechen klar dafür, dass ein Umbau der Faßstraße mit zwei überbreiten Richtungsfahrbahnen verkehrlich gut funktioniert. Einschränkungen und Verkehrsstörungen traten und treten durch Baustellen auf, die aber zeitlich begrenzt sind. Auch gebe es noch ausreichend Kapazitäten für eine weitere bauliche Entwicklung mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen in Hörde.
Der Gutachter empfiehlt aber, die Fahrstreifenbreite beim endgültigen Umbau von 4,75 Meter auf 5 Meter zu erweitern, da jetzt einige Autofahrer den Radfahrstreifen überfahren. Auch habe sich bereits in den ersten Wochen gezeigt, dass das Unterbinden des Linksausbiegens aus der Hermannstraße in Fahrtrichtung Norden zu Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer und damit zu einer erhöhten Verkehrsgefahr geführt habe. Deshalb sei inzwischen das Linksausbiegen wieder zulässig und solle auch im endgültigen Entwurf beibehalten werden.
Empfohlen wird, die Verkehrssituation zunächst bis zur endgültigen baulichen Umgestaltung beizubehalten. Der Gutachter und die Verwaltung sollen die Ergebnisse in einer öffentlichen Einwohnerversammlung Mitte November in Hörde vorstellen.
Der Straßenentwurf, den der Rat am 14. Februar 2013 beschlossen hat, wird nach den Empfehlungen des Gutachters (mit einer Fahrbahnbreite von 5 Meter), der Erkenntnis­gewinne während des Versuches und der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung überarbeitet.
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