Landesregierung will Stadtquartiere stärken - Hörde ist dabei

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Hörde als Quartier wird nun eine besondere Förderung zuteil. (Foto: Archiv)
Mehr als 80 Stadtviertel in ganz NRW werden in Zukunft bei der Quartiersentwicklung von der Zusammenarbeit verschiedener Ministerien profitieren. Das Kabinett hat ein fachübergreifendes Rahmenkonzept zur präventiven Quartiersentwicklung beschlossen. Alle Fachressorts der Landesregierung verpflichten sich, 84 städtische Quartiere in NRW, darunter auch Hörde, im Rahmen des Programms Soziale Stadt ressortübergreifend zu unterstützen und zu fördern.

In der Koalitionsvereinbarung hatten sich die Regierungsfraktionen verständigt, alle Aktivitäten und Förderprogramme der Landesregierung in diesem Zusammenhang zu bündeln und auf den räumlichen Fokus des Stadtquartiers auszurichten. Begonnen werden soll dabei mit den Quartieren der Sozialen Stadt. Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt ist seit vielen Jahren Teilprogramm der Städtebauförderung.

Minister Groschek: „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es wichtig, Ressourcen zu bündeln. Wir fokussieren unsere Programme auf die Quartiersentwicklung, damit die Förderung verschiedener Ressorts noch wirksamer wird und unmittelbar bei den Menschen vor Ort ankommt.“

Mit dem Kabinettbeschluss werden jetzt die Förderung des Städte- und Wohnungsbaus sowie des Stadtverkehrs und Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr gebündelt. Vernetzt werden ebenfalls die bestehenden Programme für Integrations- und Familienzentren sowie für die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Förderung des Breitensports und der Kriminalprävention werden ebenso einbezogen wie Aktivitäten der regionalen Wirtschaftsförderung und der Altlastensanierung.

Welche tatsächlichen Ergebnisse diese Entscheidung für Hörde mit sich bringt, wird sich erst in Zukunft zeigen.

Weitere Informationen siehe auch: www.soziale-stadt.nrw.de
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