TU Dortmund gründet Konsortium "Drug Delivery Innovation Center"

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Vertreter aus Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam an fortschrittlichen Herstellungsverfahren und Darreichungsformen moderner Arzneimittel. (Foto: Magalski)
Die TU Dortmund hat zusammen mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und den deutschen Unternehmen Bayer AG, LB Bohle GmbH, Merck KGaA sowie UCB S.A. aus Belgien das Drug Delivery Innovation Center (DDIC) gegründet. In dem offenen Konsortium arbeiten Vertreter aus Wissenschaft und Industrie gemeinsam an fortschrittlichen Herstellungsverfahren und Darreichungsformen moderner Arzneimittel.

Das DDIC bündelt die Forschung zur pharmazeutischen Technologie und führt die Kompetenzen verschiedener Akteure zusammen. Von der TU Dortmund ist die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen (BCI) maßgeblich beteiligt. Da in modernen Arzneimitteln häufig schwer lösliche Substanzen enthalten sind, kann die Fakultät BCI wertvolle Grundlagenarbeit für neue Herstellungs- und Darreichungsformen leisten. Von der TU Dortmund sind Prof. Gabriele Sadowski, Prof. Markus Thommes und Prof. Gerhard Schembecker in das Forschungszentrum eingebunden. Prof. Schembecker ist gleichzeitig Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats.

Neben den zukunftsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der pharmazeutischen Technologie fördert das DDIC auch den wissenschaftlichen Nachwuchs. So wird der neue Studiengang „Industrial Pharmacy“ an der HHU Düsseldorf eingerichtet und ein spezielles Doktorandenprogramm angeboten. Zurzeit sind fünf Doktorandinnen und Doktoranden der TU Dortmund in das DDIC eingebunden.

Weitere Doktorandenstellen werden folgen.
Das Gebiet der pharmazeutischen Verfahrenstechnik ergänzt sich optimal mit den vielfältigen, bereits bestehenden Forschungseinrichtungen zur Wirkstoffsuche an der Technischen Universität Dortmund – der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, dem Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung (ZIW) sowie dem mit der TU Dortmund verbundenen Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI). Damit deckt die TU Dortmund ein breites Spektrum der pharmazeutischen Forschung ab: von der Suche nach einem neuen Wirkstoff bis hin zu unterschiedlichen Darreichungsformen, zum Beispiel Tabletten.

Das gemeinsame, vorwettbewerbliche Konsortium möchte die pharmazeutischen Wissenschaften im Bereich der Arzneimitteldarreichung entlang der gesamten Wertschöpfungskette entscheidend vorantreiben und multidisziplinäre Forschungsnetzwerke fördern. Das DDIC bündelt die Forschung zur pharmazeutischen Technologie. Von der TU Dortmund ist die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen (BCI) maßgeblich beteiligt. 
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