Dritte-Liga-Volleyballer des TV Hörde besiegen in Aachen den Tabellenführer

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Die Volleyballer des TV Hörde haben das Siegen nicht verlernt (Foto: Ruhr Nachrichten)
Volleyball
Dritte Liga
PTSV Aachen – TV Hörde 2:3 (25:22, 20:25, 17:25, 25:18, 13:15)


Die Hörder Schmetterkünstler sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nur eine Woche nach der blamablen Heimpleite gegen den abstiegsgefährdeten ASC Göttingen gelang den Schützlingen von Trainerin „Teee“ Slacanin eine eindrucksvolle Rehabilitation. Beim zuvor erst einmal besiegten Tabellenführer überzeugte der TVH mit einer spielerischen und kämpferischen Glanzleistung. „Wir können jeden Gegner schlagen“, hatte Co-Kapitän „Dodo“ Karkoszka schon vorher selbstbewusst behauptet. Im Gegensatz zu den letzten Pleiten behielten die Rot-Hemden auch nach der 2:1 Satzführung und dem anschließenden Satzausgleich diesmal einen kühlen Kopf, brachen nicht ein, sondern setzten die taktischen Vorgaben ihrer Trainerin konsequent um.

„Tee“ Slacanin zeigte sich bei den vor heimischer Kulisse unbesiegten Postlern nicht nur als einfühlsame Psychologin, sondern auch als geschickte Taktikerin. So wurde der vierte Satz abgeschenkt, um alle Kräfte auf den Tiebreak zu konzentrieren.
Auf der Position des freien Mannes mit dem andersfarbigen Trikot hat Slacanin die Variante mit 2 Liberos mitgewählt. Tobias Windscheif ackerte aufopferungsvoll in der Abwehr und kratzte zahlreiche Bälle vom Boden. Bei gegnerischem Aufschlag stabilisierte Christopher Werth mit zentimetergenauen Baggern den Hörder Annahmeriegel. Nach den Trainingseindrücken hatte Slacanin den Startsechser umgestellt. Marius Harrmann und Jan Terhoeven auf Außen, der zuletzt nicht überzeugende Jonathan Lange auf Diagonal. Auf der Mitte sollten Christoph Hengefeld und Fabian Fingerhut die Aachener Riesen blocken. Pascal Rademacher übernahm die Königsrolle des Spielmachers.

Im Spielbericht hatte der TVH 12 Spieler eingetragen. Und alle 12 Spieler kamen zum Einsatz. Die Reservisten hatten auf der Bank für prächtige Stimmung gesorgt und überzeugten nach ihren Einwechslungen. Dobromir Karkoszka für Marius Harrmann, Frederik Beyrich für Jan Terhoeven, Torben Mols für Fabian Fingerhut und Florian Groß für Pascal Rademacher. „Sie hat zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute gebracht“, zeigte sich Karkoszka von der taktischen Meisterleistung seiner Trainerin begeistert. Der durchspielende erst 23-Jährige Neuzugang Jonathan Lange zeigte die bisher beste Leistung im Hörder Dress und meldete Ansprüche auf einen Stammplatz an. Danach verdiente sich Libero Christopher Werth die Bestnote.

Im Entscheidungssatz wechselte der TVH bei einer scheinbar beruhigenden 8:2 Führung die Seiten, musste den Tabellenführer nach einer starken Aufschlagserie bis 13:12 aufkommen lassen, bewahrte jedoch die Ruhe und leistete sich danach keinen Fehler mehr. Mit dem fünften Sieg vereidigte der TVH mit 15 Punkten Rang fünf.
TVH: Beyrich, Fingerhut, Groß, Harrmann, Hengefeld, Karkoszka, Lange, Mols, Rademacher, Terhoeven, Werth, Windscheif
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