Hörder Volleyballer überzeugen vor Geisterkulise im legendären Volleydome

Kapitän JanTerhoeven schmettert wieder am Netz
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  • hochgeladen von Klaus Wilke

Volleyball – Dritte Liga
USC Münster – TV Hörde 0:3 (18:25, 22:25, 18:25)

In der heimischen Presse wurde vom USC nach einer Niederlagenserie gegen drei Top-Teams endlich der erste Sieg gefordert und erwartet, weil der Münsteraner Trainer die Gäste aus Hörde nur als gleichstark und schlagbar bewertet hatte. Und auch Co-Kapitän Dobromir Karkoszka hatte wegen der zu erwartenden Geisterkulisse vor Motivationsproblemen gewarnt.
Doch nach weniger als einer Stunde waren die Hoffnungen der Gastgeber mit drei ehemaligen Hördern wie eine Seifenblase geplatzt, die Bedenken der Hörder hatten sich in Luft aufgelöst. Bei ihrem bereits dritten Reise-Sieg präsentierten sich die Schützlinge von Trainer „Teee“ Slacanin hoch motiviert und konzentriert. Enttäuschend war erneut die Geisterkulisse im legendären Volleyballdome, in dem sonst über 6000 Zuschauer für eine tolle Stimmung bei den Bundesliga-Frauen des USC sorgen. Auf das vom DVV vorgeschriebene Ablaufprotokoll mit Einlaufen der Spieler unter Musik, namentlicher Vorstellung und einen Hallensprecher hatten die Gastgeber bewusst verzichtet. Der Rahmen für die immerhin dritthöchste Spielklasse war frustrierend. Von den mageren 20 Zuschauern, darunter das vorjährige Trainerduo Kai Annacker und Maren Lamschik, kam mehr als die Hälfte aus Hörde.
Die mitgereisten Fans freuten sich über die bisher beste Saisonleistung des TVH. Mit knallharten Sprungaufschlägen oder ekeligen Floatern wurde die USC-Annahme unter Druck gesetzt und an einem planmäßigen Spielaufbau gehindert. Der Hörder Block war kaum zu überwinden und am Netz ließen es die Schmetterkünstler aus dem Dortmunder Süden richtig krachen. Erfreulich war das Comeback von Kapitän Jan Terhoeven, der Mitte des zweiten Satzes für Neuzugang Jonathan Lange eingewechselt wurde, nach seiner fast ausgeheilten Knieverletzung zwar noch nicht voll ausspringen kann, aber im Zusammenspiel mit Spielmacher Pascal Rademacher die Bälle auf den Boden knallte oder als Lob hinter den Block legte. In bestechender Form präsentierte sich erneut das Hörder Eigengewächs Fabian Fingerhut. Der Mittelblocker verwandelte über die Mitte die Schnellangriffe in Punkte und ließ wenige Bälle passieren.
TVH-Coach „Teee“ Slacanin, die in den Satzpausen lediglich weitere Konstanz forderte und auf taktische Anweisungen verzichten konnte, nominierte zwei Liberos. Torben Mols wurde für die Abwehr eingesetzt, Christopher Werth für die Annahme.
Power-Frau Slacanin kann einen auf allen Positionen gleich stark Kader aufbieten und sich auf das Spitzenspiel am nächsten Samstag gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter VC Tecklenburger Land freuen.

TVH: Beyrich, Fingerhut, Groß, Hengefeld, Harrmann Karkoszka, Lange, Mols, Rademacher, Terhoeven, Voswinkel, Werth

Autor:

Klaus Wilke aus Dortmund-Süd

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