Leuchtende Osterkerzen im Dortmunder Westen

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Pfarrer Hubert Werning (kath.), Pfarrerin Antje Lewitz-Danguillier (ev.), Gemeindereferent Markus Kohlenberg (kath.) stellen die erste ökumenische Osterkerze Mengedes vor (v.l.).Fotos: Gemeinden
Im kath. Pastoralverbund Dortmund-Nord-West und in der ev. Noah-Kirchengemeinde wird es erstmalig eine ökumenische Osterkerze geben. Diese soll die Verbundenheit zwischen den Kirchen verdeutlichen, indem in den Kirchen beider Konfessionen eine Osterkerze mit demselben Motiv entzündet wird.

In den Kirchen des Stadtbezirks Mengede wird die neue Osterkerze in diesem Jahr das gleiche Motiv haben: Sie zeigt die Jahreszahl 2017, die griechischen Buchstaben Alpha und Omega als Symbol für Anfang und Ende und Christus als den Ersten und Letzten. In der Mitte befindet sich ein goldfarbenes Kreuz, hinter dem ein Regenbogen in bunten Farben hervorscheint.

Ebenfalls ein Zeichen der Gemeinschaft setzen die beiden katholischen Kirchengemeinden in Dorstfeld, St. Barbara und St. Karl Borromäus, sowie die evangelische Elias-Gemeinde. Zum Anlass "500 Jahre Reformation" werden in allen drei Dorstfelder Kirchen in diesem Jahr gleich gestaltete Osterkerzen entzündet.

"Wir wollen mit diesem kleinen Zeichen das Gemeinsame und die gegenseitige Wertschätzung betonen und nicht das Trennende", so die Initiatoren der Aktion Pfarrerin Dr. Kerstin Schiffner (ev. Elias-Gemeinde), Klaus Köster (St. Barbara) und Burkhard Klüh (St. Karl Borromäus).

"Das Motiv des Kreuzes als Lebensbaum, ist zunächst ein Symbol für unseren Oster-Glauben, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern dass aus Totem neues Leben erwächst. Es kann uns aber auch durchaus Symbol für das Wachsen des "Pflänzchens Ökumene" sein."
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