Goldener Gärtner-Traum wurde wahr: KGV Lütgendortmund erhält höchste Auszeichnung

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Eine starke Gemeinschaft bilden die Mitglieder des Gartenvereins Lütgendortmund-Nord nicht nur beim Erntedankfest. Für seine vielfältigen Aktivitäten erhielt der Verein jetzt eine Goldmedaille beim Bundeswettbewerb. Archivfoto: Schütze

Ein Gärtnertraum wurde wahr: Der Kleingartenverein Lütgendortmund-Nord hat die höchste Auszeichnung erhalten. Als einer von nur neun Kleingärten in Deutschland erhielten die Lütgendortmunder eine Goldmedaille.

Lütgendortmund. Im 23. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz sowie des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde, der unter dem Motto „Gemeinsam gärtnern – gemeinsam wachsen“ gestanden hatte, gab es die erhoffte Goldmedaille für die Lütgendortmunder, die bereits 2013 den Landeswettbewerb für sich entschieden hatten.
Die Anlage ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine gelungene Fortführung des Kleingartenwesens nach dem Strukturwandel in Dortmund aussehen kann. Stadtverbandsvorsitzende Edelgard Möller bestätigt das: „Auffällig ist in dieser Anlage insbesondere die Nähe zur Natur. Einerseits ist die am Stadtrand gelegene Anlage an den Volksgarten Lütgendortmund und an das Landschaftsschutzgebiet „Dellwiger Bachtal“ angeschlossen, andererseits macht gerade die Nähe zum Landschaftsschutzgebiet auch ökologisches Gärtnern unumgänglich. Für die Gartenfreunde in Lütgendortmund ist das kein Problem.“
Viele naturschutzfachliche Objekte wie Nisthilfen, Rückzugsmöglichkeiten für Tiere und Platz für wilde Pflanzen schaffen eine natürliche Umgebung. Drei erfahrene Fachberater stehen zudem bei allen Gartenfragen zur Verfügung und beraten auch gern zum naturnahen Gärtnern.
Ein Imker vor Ort sorgt dafür, dass viele Blüten auch zu Früchten werden und Ernten üppig ausfallen.
Wie lebendig die Gemeinschaft der Lütgendortmunder ist, zeigt sich an den zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten zum Beispiel mit der örtlichen Schreberjugend oder der KITA Westermannstraße, die in einem Garten säen und ernten können. Weitere soziale Projekte wie zum Beispiel Zeltlager für Kinder – auch für solche, deren Eltern keinen Garten in der Gartenanlage haben – stehen regelmäßig auf der Agenda. Schließlich freuen sich auch die Senioren des nahegelegenen Seniorenheimes immer, wenn sie zu Kaffee und Kuchen in das Vereinsheim eingeladen werden.
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