BVB: Hummels will mit Pokalerfolg in Augsburg "sensationelle Hinrunde" krönen

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Beim 4:1-Sieg über Frankfurt hat Mats Hummels nach Wochen der Unsicherheit endlich mal wieder eine ganz starke Leistung gezeigt und vor allem auch seine Offensivqualitäten unterstrichen. Danach gewährte der 26-Jährige ungewohnte Einblicke in sein Innenleben - und sprach über die nächste Aufgabe im DFB-Pokal am Mittwoch (16.12., 20.30 Uhr) beim FC Augsburg.

Mats Hummels, jetzt noch zwei Siege und dann können Sie und die Mannschaft richtig zufrieden Weihnachten feiern?
Mats Hummels: Das ist ganz klar unser Ziel. Wenn wir es im Pokal weiterschaffen und noch in Köln gewinnen, dann haben wir eine sensationelle Hinrunde gespielt. Platz zwei in der Europa League ist nicht perfekt, aber im Endeffekt ist es das Weiterkommen, das zählt. Alles andere ist nebensächlich. Wenn wir die letzten beiden Spiele erfolgreich gestalten, dann haben wir eine Vorrunde gespielt, an der man nicht viel aussetzen kann.

Sie selbst haben eine Hinrunde gespielt, in der Sie in den letzten Wochen auch in der Kritik standen. Jetzt ein ganz starkes Spiel gegen Frankfurt - und spätestens nach Ihrem Torjubel hatte man den Eindruck, dass Sie richtig erleichtert waren.
Auf jeden Fall! Auch deshalb, weil das Tor zum 3:1 ja auch noch eine Wichtigkeit hatte. Und bedingt durch das, was in den letzten Wochen über mich geschrieben wurde, war das Tor natürlich persönlich eine große Erleichterung. Es lässt sich nicht abstreiten, dass da etwas abgefallen ist. Mein Selbstvertrauen war in den letzten Wochen zum ersten Mal in meiner Karriere ein bisschen angeknackst.

Was hat sich denn besser angefühlt: der Steipass vor dem 1:1 oder das Tor zum 3:1?
In der Sekunde beides gleich, das muss man einfach sagen.Es ist schön, wenn man an einem Tor beteiligt ist oder es selbst erzielt. Letzteres passiert natürlich etwas seltener als Verteidiger. Alles in allem sind das einfach schöne Momente. Schöner, als wenn man einen Ball verliert und hinten kracht´s. Das kann ich ganz gut vergleichen durch die letzten Wochen. Ich bevorzuge ganz klar dieses Gefühl.

War im Spiel gegen Frankfurt der Platzverweis letztlich entscheidend?
Ich glaube, dass das gesamte Spiel schon sehr konzentriert durch uns geführt wurde. Wir hatten viele Torchancen. Frankfurt hatte die eine, die sie genutzt haben. Und noch eine gefährliche Ecke, bei der es auch hätte klingeln können. Ansonsten haben wir sie bis zu 70. Minute komplett aus unserem Sechzehner rausgehalten. Das war trotz des Rückstandes ein Spiel, das wir sehr überlegen geführt haben. Spätestens mit dem 2:1 war klar, dass wir es auch gewinnen werden.

Jetzt steht als nächstes das Pokalspiel in Augsburg an. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Augsburg hat mittlerweile wieder eine sehr gute Verfassung, nachdem sie zunächst große Probleme hatten zu Beginn der Saison. Die letzten Spiele haben sie sehr erfolgreich gestaltet und ich habe tatsächlich auch vergangenen Donnerstag mit ihnen mitgefiebert in der Europa League. Ich habe mich gefreut, als sie das 3:1 geschossen haben und weiterkommen sind. Es ist also eine sehr schwere Aufgabe, die wir da als Pokalspiel erwischt haben. Wir haben in Augsburg in den letzten Jahren oft gute Ergebnisse geliefert, aber wir mussten dafür auch hart arbeiten. Ich hoffe, dass uns das wieder gelingt.

Zum Abschluss noch kurz ein anderes Thema: Deutschland trifft bei der EM in Frankreich auf Polen, die Ukraine und Nordirland. Wie schätzen Sie diese Gruppe ein?
Man muss nicht überheblich sein, um zu sagen, dass wir die Gruppe natürlich erfolgreich abschließen müssen. Am besten als Erster. Aber die EM ist gefühlt noch weit weg. Ich habe mich damit noch gar nicht genau beschäftigt.

Interview: KWe / Fotos: Stephan Schütze
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