"Anton - Dämonen füttern": Körperliches Tanz-Theater Solo von und mit Claudia Schnürer

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Claudia Schnürer ist Performerin, Dozentin für Bewegung, Feldenkrais Lehrerin und Heilpraktikerin.
Düsseldorf: Atelier Performative Künste |

Im Atelier Performative Künste hängen jede Menge Lupen an langen Schnüren von der Decke. An einer Ecke sind es Kleiderbügel, auch ein Herrensakko gehört zu den Requisiten. Lokalkompass Düsseldorf ist bei der Probe von "Anton - Dämonen füttern" vor Ort.

Am Donnerstag, 22. September, steht hier Claudia Schnürer mit ihrem ersten Physical Theatre Solo auf der Bühne. Inspiriert durch die Geschichte ihres eigenen Großvaters Anton, der Vertreibung und zwei Weltkriege erlebt hat, macht sich die Künstlerin mit den Mitteln von Tanz und Theater auf Spurensuche. Alltägliche und ungewöhnliche Gegenstände werden in das Stück spielerisch mit einbezogen.

Künstlern sehr nahe sein


"Die Enkelin spürt mit einer positiven und liebevollen Haltung den Bildern ihres Großvaters nach", erklärt Susanne Weins, verantwortlich für Regie und Stimmarbeit. Im Jahr 2013 rief die Düsseldorferin das kleine, aber exquisite Atelier Performative Künste ins Leben, das unter anderem vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf gefördert wird. "Hier sind Zuschauer den Künstlern stets sehr nahe."

Ganz besondere Handschrift


Erst in diesem Jahr lernte sie Claudia Schnürer kennen, die Zusammenarbeit war schnell perfekt. "Claudia Schnürer trägt eine ganz besondere Handschrift und ist alles andere als Mainstream. Es macht Spaß mit ihr zusammenzuarbeiten." Ausgebildet als Artistin und in theatralischer Körperarbeit hat Claudia Schnürer Projekte in bisher 16 Ländern gezeigt. Ab Herbst ist sie Teil der Fakultät für Physical Theatre an der Folkwang Universität Essen.

"Anton - Dämonen füttern" ist täglich vom 22. bis 24. September um 20 Uhr im Atelier Performative Künste in Kaiserswerth, Kittelbachstraße 51, zu sehen. Karten sind für 18 Euro (ermäßigt 12 Euro) erhältlich. Weitere Infos unter Tel.: 4541142.

Achtung: Im nächsten Rhein-Boten (Ausgabe vom 22. September) gibt es Karten für die Vorführung am Samstag zu gewinnen.

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