Bücherkompass: Läufers Fall

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Ein Krimi mit Lokalkolorit, in dem diesmal aber nicht Schimanski ermittelt. Hier ermitteln die Freunde Kai-Uwe Gaukel, begeisterter TV-Krimi-Fan, und Privatdetektiv Ambrosius Läufer. Sie suchen einen Mörder.

Mitten im Wald findet ein Duisburger Lauftreff seinen ermordeten Trainer, einige Meter weiter liegt die Leiche einer Walkerin – beide von Pfeilen durchbohrt. Kurz danach wird der Chef von Ambrosius angeschossen und schwer verletzt. Seine Frau Heideline war die beste Freundin der Walkerin. Hängen die beiden Verbrechen zusammen?
Die Recherchen gestalten sich schwierig, weil es keine Zeugen gibt und nur der Ehemann der Toten sich verdächtig macht. Dann wird auch noch Heideline entführt. Aber es gibt Hilfe von außen: Auch der Autor hat bei den Ermittlungen ein Wörtchen mitzureden.

Viel Action und viele Rätsel auf 239 Seiten. Neben viel Lokalkolorit skurrile Typen, die manchmal nerven. Etwas verwirrend fand ich die Textpassagen mit dem Autor. Doch die überraschende Auflösung am Ende des Buches löst auch diesen Knoten. Das Buch las sich etwas zäh, aber das mag der Hitze geschuldet sein. Deshalb auch erst jetzt meine Rezension.

Der Autor Lothar Koopmann, nach eigener Darstellung "einst korpulentes Kind einer rheinischen Arbeiterfamilie", wurde in späten Jahren sportlich: Der gelegentliche Jogger schloss sich mit seiner Ehefrau einem Lauftreff an und verwirklichte schließlich den großen Traum, Marathon zu laufen. Darüber schrieb er das Buch "Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde". Nach 30 Jahren Verlagstätigkeit im Duisburger Mercator-Verlag bietet er heute sein Fachwissen als Lektor und Textoptimierer an.
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 27.07.2016 | 21:14  
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