Gesundheit- Augen und Magen wollen auch etwas sagen

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Pixabay (Foto: Pixabay)
 
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Mein Magen (Betrifft: Diabetes)


Lange Zeit hatte ich ordentlich Übergewicht. Bei einer Körpergröße von 1,72 m wog ich fast 80 kg. Bis heute ist es für mich kaum zu glauben, dass der ärztliche Befund, Diabetes zu haben, meine Lebensgewohnheiten völlig änderte. Zunächst lief ich an den Regalen mit Süßigkeiten vorbei und sagte jedes Mal: „Gift, Gift!“ Nur noch zur bitter Schokolade griff ich und öfter geschah folgendes:
Wann immer ich etwas sah, das ich früher sehr genossen habe, zog sich mein Magen zusammen. Irgendwie denken Sie jetzt, das vertrage sich doch nicht mit der „Beingeschichte“. Natürlich! Denn wenn ich in ein Café gehe, möchte ich mir ja wirklich eine Freude machen. Gehe ich in ein Geschäft, so sagt mir mein Magen dauernd, dass ich darauf achten müsse, nicht zu viel Zucker zu mir zu nehmen. Anders entscheidet sich mein Magen, wenn ich hungrig in das Geschäft gehe. Dann geht er nur seinem Urinstinkt nach und möchte nichts anderes als irgendetwas essen. Sonst ist auch der Magen in der Lage, kluge Entscheidungen zu treffen und sich gegebenenfalls mit den Augen abzustimmen.
Anfangs war es hartes Training, doch jetzt verkrampft sich der Magen automatisch. Und dennoch ist das nicht sehr einfach, weil es schließlich Speisen gibt, die nicht süß aussehen, jedoch sehr viel Zucker enthalten. Also müsste ich irgendwie meine Augen mit meinem Magen verbinden. Doch wie sprechen Augen und Magen die gleiche Sprache? Früher hat das gut funktioniert.


Mathematik
Besonders in der Schule. War ein Mathe Test zu schreiben, dann sahen meine Augen die Zahlen und mein Magen sah Rot. Er verkrampfte sich und mir wurde sehr übel. Ehrlich gesagt: Selbst wenn es Esspapier gewesen wäre, auf welchem diese Zahlen gestanden hätten, dann hätte sich trotzdem der Magen zusammengezogen. Bei Mathematik zieht sich mein ganzer Körper zusammen. Daraus ergibt sich vielleicht eine wichtige Überlegung: immer öfter schaue ich auf die Verpackung mit den Nährwertangaben. Dabei interessiert mich natürlich besonders der Zuckergehalt. Meist sind Magen und Augen sehr zufrieden, mit dem, was darauf steht und berücksichtigen leider nicht, dass der Fettgehalt zu hoch ist. Nun könnten die Cholesterinwerte schlechter werden.


In der Diabetiker – Schule



In der Schule für Diabetiker habe ich gelernt, dass Obst und Gemüse gesund seien. Natürlich darf ich davon nicht zu viel essen, besonders nicht vom Obst. Seit es immer süßeres Obst zu kaufen gibt, haben Auge und Magen Freude am Obst gewonnen. Wieder muss sich das Gehirn einschalten und sagen, wann es zu viel des Guten ist. Vom Gemüse darf ich viel essen, jedoch muss es ja schön aussehen. Dann überzeugen die Augen den Magen, etwas zu essen. Das gilt natürlich besonders für den Abend, wenn ich nichts Süßes mehr essen darf. Viele kennen den Körperschutz nicht: Abends produziert der Körper zusätzlich Zucker, damit er während des Schlafens nicht unterzuckert werden kann. Das wäre natürlich lebensgefährlich! Auf diese Art und Weise kämpfen Magen und Augen immer um ihre Vorteile und das Gehirn ist immer wieder als Schiedsrichter tätig. - Je mehr Krankheiten jemand hat, desto mehr kann aus dem Ruder laufen, wenn der Betroffene sich einer Diät unterziehen möchte. Das ist ja so, als ob die Spielregeln immer geändert werden würden. Augen und Magen spielen also ein schwieriges Spiel, das mein Gehirn beurteilen muss. Mein Gehirn ist leider auf Angst gepolt, sodass seine Anweisungen nicht immer konsequent und strikt sind.


Da gibt es ja genügend Beispiele im Fußballbereich: Es wurden Tore gegeben, die in Wirklichkeit Schüsse in den Außenbereich des Netzes waren. Nur die Zuschauer brüllten: „Schiebung!“ Die Zuschauer haben zwar eine Meinung, jedoch nichts zu sagen. Sie versuchen lediglich, den Schiedsrichter zu beeinflussen. Das ist so ähnlich mit der Werbung, die mein Gehirn beeinflussen will. Das macht sie geschickt mittels kleingedruckter Angaben und suggestiven Bildern. Auf diese Weise ist jeder Einkauf ein kleines Abenteuer. Einerseits stellt sich die Frage, ob die Beine es möchten oder Augen und Magen eine gute Entscheidung treffen werden.

Eigentlich ist für kranke Menschen das ganze Leben ein Abenteuer, eine sichtliche Herausforderungen.

Näher Humorvolles gibt es kostenlos unter Gesundheit LG: Roland
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3 Kommentare
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Marlis Trapitz aus Düsseldorf | 06.08.2015 | 13:50  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 06.08.2015 | 15:29  
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Roland Jalowietzki aus Düsseldorf | 06.08.2015 | 17:25  
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