Kein Wohlstand ohne Mobilität

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Prof. Manfred Güllner (Gründer und Geschäftsführer von forsa) und Dr. Ludger Dohm ((Sprecher der Flughafengeschäftsführung) Foto Steffi Siegel
Flughafen stellt Ergebnis der Forsa Bürgerbefragung vor



Letztendlich gibt es im Vergleich zur Umfrage der ersten repräsentativen Befragung im Jahre 2012 im Grunde nichts Neues am Düsseldorfer Airport.
Die nun vorgestellte Bürgerbefragung durch das Berliner Meinungsforschungsinstitut Forsa im Spätsommer 2015 zeigt zumindest: Die Menschen stehen weiter hinter „ihrem“ Flughafen. Der Arbeitgeber von rund 20000 Beschäftigten sah das mit einer gewissen Genugtuung. Das Thema Fluglärm bleibt jedoch aktuell, obwohl andere Lärmquellen der Belastung der Menschen in nichts nachstehen.

Forsa Geschäftsführer, Manfred Güllner, ließ sich nicht nehmen, persönlich das Ergebnis der Telefonbefragung von 2900 Menschen aus dem regionalen Umfeld des Düsseldorfer Flughafens vorzustellen. „Es ist nicht selbstverständlich, aber wichtig, die Befindlichkeiten der Menschen zu erfahren. Wir geben den Menschen eine Stimme“, meint Güllner. Zusätzliche Interviews wurden mit je 300 Düsseldorfern, Meerbuschern und Ratingern und je 200 Personen aus der nahen Umgebung der Landeshauptstadt, wie zum Beispiel Duisburg, Essen, Kaarst, Ratingen und Neuss geführt. Aus der Umfrage geht unter anderem hervor, dass es für die meisten Bürger (72 Prozent) wichtig (persönlich) ist, dass es den Flughafen gibt. Ebenso finden ein großer Teil (89 Prozent) der Befragten, dass Flugreisen zum modernen und mobilen Leben gehören. Güllner sieht einen sehr rationalen und meist auch entspannten Umgang des Bürgers bezüglich der Bedeutung des Flughafens.
Vom Ergebnis der Umfrage ist auch die Flughafen-Geschäftsführsführung angetan", sagt ihr Sprecher Ludger Dohm. "Wir haben unendliche Kontaktpunkte zwischen Flughafen und Menschen“, meint er und ergänzt, „mit Fug und Recht gehört der Flughafen zum Leben und Fliegen ist ein Teil des normalen Lebens.“ Er sieht eine Verflechtung des Air Ports auf vielfältige Weise mit der Region. So ist der Ansicht, dass die Menschen im Umfeld des Düsseldorfer Flughafens der Meinung sind, dass ein wirtschaftlich starkes Bundesland wie NRW einen internationalen Flughafen braucht. „Die Bevölkerung ist sich über ihren persönlichen Nutzen, aber auch der regionalen Bedeutung eines Flughafens in dieser Form in ihrer Nachbarschaft bewusst“, meint Dohm. Während der wirtschaftliche Faktor von 96 Prozent der Menschen als (sehr) wichtig erachtet wird und immerhin 92 Prozent der Überzeugung sind, dass er für die wirtschaftliche Entwicklung der Region eine herausragende Bedeutung hat, fühlen sich laut Studie nur 16 Prozent der Befragten in der unmittelbaren Region durch den Fluglärm gestört. „Der häufigste, empfundene Lärm stammt nicht vom Flugzeug, sondern vom Straßenverkehr“, konstatiert der Meinungsforscher. Dass die Menschen in den lokalen Bereichen, sprich Einflugschneisen, wie Kaarst, Meerbusch oder Ratingen besonders unter Fluglärm leiden, ist unbestreitbar. Doch finden 76 Prozent der Bürger, dass man Fluglärm in Kauf nehmen muss, wenn man die Vorteile eines Flughafens in der Region nutzen möchte. Bei den Parametern Glaubwürdigkeit, Fairness und Kommunikation sieht Ludger Dohm noch Handlungsbedarf. „Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst, denn wir wollen ein guter Nachbar sein“, stellt er fest. Er verspricht, die Menschen über alle Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Flughafen und insbesondere wegen der Kapazitätserweiterung zu informieren. Dazu sagt Dohm deutlich: „Hier unternehmen wir sehr viel und bemühen uns um ein Höchstmaß an Transparenz. Unser erklärtes Ziel ist es, die Bürger zeitnah und umfassend zu unterrichten.“ Und an die Kritiker des Flughafens richtet er eine unmissverständliche Botschaft: „ Die Nachtflugregelung wird nicht angetastet.“
„Doch muss jedem bewusst sein“, so der Sprecher der Geschäftsführer, „ohne Mobilität gibt es keinen Austausch, ohne Austausch kein Wachstum und ohne Wachstum keinen Wohlstand!“
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