ÖPNV für mobilitätseingeschränkte Menschen verbessern

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Der öffentliche Personennahverkehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Mobilitäts- und Lebenskultur. Dabei kommt es wesentlich darauf an, für alle Menschen gut zugängliche und leicht benutzbare, also behindertengerechte Verkehrsmittel einzusetzen.
Der demografische Wandel der Gesellschaft stellt auch die Stadt Düsseldorf und die Rheinbahn vor neue Herausforderungen. Die Zahl der älteren Fahrgäste mit Rollatoren ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen.
Die so genannte „Sondernutzungsfläche“ in den Bussen ist oft zu klein, so dass es zwischen den ÖPNV-Teilnehmern - Mütter mit Kinderwagen, Radfahrer mit Rädern, Reisende mit Koffern oder mobilitätseingeschränkten Senioren, die sich z.B. mit Rollatoren oder Rollstühlen fortbewegen - häufig zu Auseinandersetzungen kommt. Mütter mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Menschen müssen nicht selten auf den nächsten Bus oder die nächste Bahn warten.

Peter Ries, Bürgermitglied der Freien Wähler im Verkehrsausschuss, stellt daher in der morgigen Sitzung des Ausschusses eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung.

Peter Ries: „Die so genannten Sondernutzflächen in Straßenbahnen, Solo- und Gelenkbussen müssen entsprechend der steigenden Zahl mobilitätseingeschränkter Personen optimiert werden. Dabei müssen die Verbände und Interessenvertretungen der Betroffenen in die Planungen und Zielvereinbarungen einbezogen werden.
Wir wollen von der Verwaltung wissen, wie der Stand der Planungen dahingehend ist und wie viel Geld dafür in 2013 noch zur Verfügung steht.“
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 19.06.2013 | 10:54  
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