Kinderschutz auf der Kirmes: Nützliche Tipps für Eltern für mehr Kirmesspaß mit Kindern

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Bis zum 24. Juli 2016 öffnet in Düsseldorf die größte Kirmes am Rhein ihre Pforten. Jede Menge Spaß für Jung und Alt. Doch für Kleinkinder auch purer Stress.
Bereits in den vergangenen Jahren haben der Kinderschutzbund und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte immer wieder auf die gesundheitlichen Risiken für Kleinkinder auf der großen Kirmes hingewiesen. Inzwischen geben Kinderschutzbund, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und die Sankt-Sebastianus-Schützen gemeinsam Ratschläge für Eltern heraus. Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick:
• Möglichst kein Kirmesbesuch für Kinder unter drei Jahren
• Kein Kirmesbesuch für Grundschulkinder nach 20 Uhr
• Kinderwagen am besten zu Hause lassen
• Kinder nicht aus den Augen lassen, Kleidung (innen) mit Name
und Telefonnummer kennzeichnen
„Diese Empfehlungen sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Kinderschutzes auf der Kirmes. Wir sind froh, die Kirmes als ein Vergnügen für die ganze Familie zu bewahren und dabei die Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden. Besonders freuen wir uns, dass die Schützen dies genauso sehen und uns beim Kinderschutz unterstützen,“ so Prof. Schweitzer-Krantz, 1. Vorsitzende des Düsseldorfer Kinderschutzbundes und Chefärztin der Kinderklinik am EVK. „Wir hoffen vor allem auf die Einsicht der Eltern von Kleinkindern. Für Kleinkinder unter drei Jahren ist die Düsseldorfer Kirmes eher nicht geeignet. Sowohl der Lärm auf dem Festplatz als auch die grelle, zuckende Beleuchtung schaden den empfindlichen Ohren und Augen der Kinder. Die Enge bedeutet Stress für die Kleinkinder. Vielen Eltern ist das vielleicht gar nicht so klar. Die Ratschläge weisen sie darauf hin,“ so
Schweitzer-Krantz weiter.
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