Opferschutz bis ins Gericht

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Die Zahlen sprechen für sich: 518 Menschen sind im vergangenen Jahr durch die Zeugenbetreuung beim Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf unterstützt worden – davon waren 187 direkte Opfer einer Straftat.

Zudem gab es 1.222 Anfragen bei der Zeugenbetreuungsstelle. Die Zeugenbetreuung und das Düsseldorfer Opferhilfenetzwerk des Kriminalpräventiven Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf (KPR) stellen sich nun am Dienstag, 22. März, 9 bis 14 Uhr im Foyer des Land- und Amtsgerichts Düsseldorf, Werdener Straße 1, der Öffentlichkeit vor. Mitarbeiter des Netzwerks, die sich mit dem Thema "Opferschutz" beschäftigen, stehen dort als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Beratung und Betreuung von Opfern bei gerichtlichen Verfahren ist ein wichtiger Bestandteil des Opferschutzes in Düsseldorf. Die professionelle Zeugenbetreuung trägt erheblich dazu bei, dass den Opfern von Straftaten Ängste genommen werden und sie im Gerichtsverfahren angstfrei auftreten können.
Nach Erkenntnissen der Fachgruppe Opferschutz im Kriminalpräventiven Rat belastet die Opfer von Straftaten die Situation vor Gericht. Sie stehen dem Täter im Gerichtssaal erneut gegenüber und wissen nicht, was sie in einer Gerichtsverhandlung erwartet. Durch die Befragung durchleben sie die Tat, deren Opfer sie wurden, erneut. In dieser Ausnahmesituation ist es wertvoll, dass die Mitarbeiter der Zeugenbetreuungsstelle im Landgericht den Opfern der Straftat zum einen vorab das gerichtliche Verfahren erläutern, ihnen nach Wunsch den Gerichtssaal zeigen und auch während der Vernehmung im Gerichtssaal direkt neben dem Opfer sitzen. Diese professionelle Unterstützung befreit den Opferzeugen von vielen Ängsten und ermöglicht dadurch ein sicheres Auftreten.
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