Rote Teufel entzauberten den Meister in eigener Halle !

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ERG Iserlohn - RESG Walsum 1:4 ( 0:3 )

Einen beeindruckenden und absolut verdienten Auswärtssieg fuhren die Walsumer Rollhockey-Cracks im Bundesliga-Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister Iserlohn ein.
Die in Top-Besetzung angetretenen Gastgeber hatten bereits am Vortag den TuS Düsseldorf-Nord mit 5:0 nach Hause geschickt und wollten am Sonntag im Nachholspiel gegen die RESG nachlegen um die optimale Punktausbeute vom Wochenende zu machen.
Doch das von Beginn an sehr konzentriert und abgeklärt spielende Team von Trainer Szalek machte den ERGI-Stars einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Die Abwehr um Teufelskerl Tobi Wahlen stand bombensicher und auf dem Parkett der Hemberghalle zauberten die beiden spanischen Neuzugänge Javier Jimenez und Xavier Berruezo sowie der nun "Sportdeutsche" Pedro Queirós neben Spielmacher Felipe Sturla.
Nach einem starken Beginn nicht überraschend die 1:0 RESG-Führung durch Wirbelwind "Xevi" ( Xavier Berruezo ) in der fünften Spielminute. Er war es auch, der in der zwölften Minute den Iserlohnern die Kugel in deren Hälfte abluchste und für Kollege "Jimi" ( Javier Jimenez ) auflegte. Der hämmerte den Ball mit einem gezielten Fernschuss zum Erschrecken von Nationalkeeper Patrick Glowka zum 2:0 für Walsum in die Maschen.
Pedro Queirós legte in der 23. Minute sogar zum 3:0 nach, als er einen Abpraller von Glowka ins Netz setzte.
Wütende Angriffe der ERGI wurden immer wieder von der aufmerksamen RESG - Abwehr gestoppt oder endeten beim überragenden Schlußmann Wahlen.
Auch den ersten Strafstoß der Gastgeber, nach einem umstrittenen Strafraumfoul eine Minute vor dem Pausenpfiff, parierte Tobi gegen Timon Henke glänzend. Anschließend verletzte sich der Penaltyschütze bei einem Zusammenstoß mit Felipe Sturla an der Bande scheinbar so schwer, das er nicht mehr weiter spielen konnte.
Mit einer klaren Walsumer 3:0 Führung ging es danach in die Kabinen, die zuvor sicher keiner so erwartet hatte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der Meister den Druck spürbar und kam durch einen weiteren Penalty von Pereira in der 26. Spielminute zum ersehnten 1:3 Anschlußtreffer.
Nur eine Minute später zeigten die Schiedsrichter erneut auf den Strafstoßpunkt, nachdem der RESG-Schlußmann Wahlen Pereira durch seinen Schläger unglücklich im Torraum zu Fall gebracht hatte. Der Gefoulte trat erneut an, setzte die Kugel jedoch an die Querlatte und beim Nachversuch bügelte Wahlen seinen Fehler in Killermanier wieder aus. In dieser Phase hätte das Spiel noch einmal kippen können, aber die Roten Teufel waren hellwach, kämpften um jeden Ball und als der Walsumer Keeper nach dem 10. RESG-Teamfoul den "Direkten" von André Costa auch noch parierte, glaubten auch die letzten Zweifler an einen Auswärtssieg.
Diesen machte nach einem starken Spiel Felipe Sturla mit einem Zaubertor zum 4:1 perfekt.
Nachdem er das ERGI-Tor umfahren hatte, legte er sich den Ball geschickt auf den Schläger, traf aus der Luft in den kurzen Winkel und schockte den verdutzten Torwart Glowka.
Danach ließen die Roten Teufel nichts mehr anbrennen und krönten eine beeindruckende und geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Auswärtssieg, der wichtige drei Punkte und ganz viel Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben in der Bundesliga geben wird.
Am kommenden Wochenende steht ein Doppelspieltag auf dem Programm. Im Abendspiel am Samstag ist die IGR Remscheid in Walsum zu Gast, am Sonntagnachmittag geben die Roten Teufel Ihre Visitenkarte beim Pokalsieger RSC Cronenberg ab.

RESG in Iserlohn:

Tor: Wahlen, Lorz
Feld: Nusch, Martins, Jiminez (1), Berruezo (1), Queirós (1), Sturla (1), Berg


Hermann Lemkamp
RESG - Pressestelle
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