TRIMET in die KlimaExpo.NRW aufgenommen: 1.000 Schritte Richtung Zukunft

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1.000 Schritte in die Zukunft. Die Essener Trimet Aluminium SE ist nun auch offiziell in die KlimaExpo.NRW aufgenommen. Für den Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Iffert Urkunde und symbolische Schuhabdrücke entgegen. Foto: Debus-Gohl

"Aluminium macht vieles leicht". Der Slogan des Unternehmens TRIMET Aluminium SE mit Hauptsitz in Essen-Bergeborbeck ist Programm. Das mittelständische Familienunternehmen entwickelt, produziert, recycelt, gießt und vertreibt Leichtmetallprodukte aus Aluminium. 3.000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Autos sparsamer, Flugzeuge leichter, Windräder und Stromanlagen effizienter, Bauwerke moderner und Verpackungen ökologischer werden.

Für sein Engagement im Klimaschutz - vor allem durch das Projekt "Virtuelle Batterie" - wurde Deutschlands größter Aluminiumproduzent jetzt in die KlimaExpo.NRW aufgenommen. Zu diesem Anlass übergab Viktor Haase, Abteilungsleiter Nachhaltige Entwicklung, Fachübergreifende Umweltangelegenheiten im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, in der vergangenen Woche, stellvertretend für NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel, die Urkunde zur Aufnahme in die Leistungsschau. Dies tat er gemeinsam mit KlimaExpo.NRW-Geschäftsführer Wolfgang Jung. Die Urkunde nahm Dr. Martin Iffert, Vorstandsvorsitzender der TRIMET Aluminium SE, entgegen.

China: Smog wie vor 50 Jahren

Iffert, erst in der Nacht vorher aus Asien zurückgekommen, merkte bei seiner Begrüßungsrede an: „Wenn man China bereist, wird man unweigerlich mit dem Smog konfrontiert, der ist ähnlich wie im Ruhrgebiet vor 50 Jahren. Wir als Aluminiumhersteller sind froh um das Thema Klimaschutz, arbeiten wir doch mit einem Werkstoff, der extrem zum Klimaschutz beiträgt.“
In Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal hat die TRIMET den energieintensiven Elektrolyseprozess bei der Aluminium-Produktion dahingehend flexibilisiert, dass mit der Virtuellen Batterie die Elektrolyseöfen als Energiespeicher nutzbar gemacht werden können.
Nicht nur die Urkunde nahm Dr. Martin Iffert stolz entgegen, auf einem Schuhabdruckkissen durfte er auch noch diesen 123. von „1.000 Schritten in die Zukunft“, die die KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2022 aufzeigt, symbolisch hinterlassen.
Auch Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des KlimaExpo.NRW-Regionalpartners Regionalverband Ruhr, sprach ein Grußwort zur Aufnahme in die Leistungsschau: „Die Metropole Ruhr war und ist eine der bedeutendsten Industrieregionen in Deutschland. Investitionen in nachhaltige und effiziente Technologien, wie die „Virtuelle Batterie“ der Firma TRIMET, sind nicht nur klimafreundlich, sondern setzen Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes an Ruhr und Emscher.“

KlimaExpo.NRW
Die KlimaExpo.NRW ist eine ressortübergreifende Initiative der NRW-Landesregierung. Um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat die Landesregierung die KlimaExpo.NRW ins Leben gerufen. Die KlimaExpo.NRW bringt über acht Jahre die unterschiedlichsten Menschen, Organisationen, Unternehmen und ihre Ideen und Projekte zusammen, um Klimaschutz im Zeichen des gesellschaftlichen und technologischen Fortschritts voranzutreiben. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Projekten und Aktionen stößt die KlimaExpo hierzu einen landesweiten Prozess an. Im Rahmen der E-world energy & water vom 7. bis 9. Februar wird die KlimaExpo.NRW auf über 1.000 Quadratmetern in der Galeria der Messe Essen dem Klimaschutzland NRW eine Bühne geben und damit den Auftakt für ihr Zwischenpräsentationsjahr feiern. 13 Themeninseln präsentieren den Messebesuchern aus dem In- und Ausland die Vorreiter-Projekte des Landes. Ein weiteres Highlight des Zwischenpräsentationsjahres der KlimaExpo.NRW sind die NRW.KlimaTage2017 am 7. und 8. Juli 2017. Alle Klimaschutzprojekte und -akteure im ganzen Land sind eingeladen, zeitgleich ihre Türen für Besucher zu öffnen.

Text: Doris Brändlein
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