Nach Weiterkommen im Pokal erwartet die SGS am Sonntag Angstgegner Jena

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Gegen den SC Sand hat die SGS die ersten Heimspielpunkte eingefahren. Am Sonntag, 4. Oktober, 14 Uhr, kommt Angstgegner Jena ins Stadion an der Hafenstraße. Dann will die Mannschaft von Trainer Markus Högner weitere Zähler fürs eigene Konto gut schreiben lassen. (Foto: Gohl)

Mit Statistiken hat es Markus Högner nicht. „Wichtig ist, dass wir am Sonntag gegen Jena das passende Konzept finden“, erklärt der Chefcoach der SGS Essen. „Da ist es nebensächlich, wie die Ergebnisse der Spiele zuvor ausgesehen haben.“

Es wird kein Durchmarsch werden gegen die Mannschaft von Daniel Krauß, da ist man an der Ardelhütte realistisch. „Jena ist unangenehm zu spielen. Das wissen wir. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen.“
Für Högner ist die Marschrichtung klar. Aus den nächsten beiden Heimspielen - am Sonntag, 4. Oktober, gegen Jena und bereits am darauffolgenden Sonntag, 11. Oktober, gegen die TSG Hoffenheim - will man Punkte holen. Sechs hat der Essener Bundesligist nach drei Spieltagen auf dem Konto. „Eine gute Bilanz“, findet Markus Högner. „Doch es waren allesamt enge Spiele. Die Liga ist in dieser Saison noch enger zusamengerückt, die Aufgabe für uns wird dadurch nicht leichter.“ Doch der Chefcoach ist optimistisch. Gut gefallen hat ihm die Moral seiner Mannschaft.

Zwei Tore Rückstand gegen Leverkusen aufgeholt


„Wir lagen mit zwei Toren gegen Leverkusen in Rückstand und haben das Spiel noch einmal gedreht.“ Doch bei aller Freude über den gezeigten Biss und den Willen zum Sieg haben sich bei dem 5:4 Erfolg auch Schwächen im Umschaltverhalten der Essenerinnen erkennen lassen. „Da sprechen die vier Gegentreffer eine deutliche Sprache“, nimmt auch der Trainer kein Blatt vor den Mund.
Entwicklungspotenziale gibt es also noch reichlich an der Ardelhütte. Personell ist man in den Reihen der Schönebeckerinnen derzeit aber optimal aufgestellt. Der komplette Kader steht Markus Högner zur Verfügung. „Auch Janina Meißner ist zurück im Mannschaftstraining.“ Für den Coach eröffnen sich bei der Mannschaftsaufstellung ganz neue „Probleme“: „Ich habe die Qual der Wahl. Zudem wird der Konkurrenzkampf im Team größer. Aber das ist ja durchaus positiv.“

Lob an medizinische Abteilung


Langzeitverletzte hat die SGS in dieser Saison bislang nicht zu beklagen. Manager Willi Wißing schickt ein Lob an die medizinische Abteilung. „Die leisten tolle Arbeit.“
Mit einem guten Start in die Saison und den Erfolgen im Pokal hat die Mannschaft von Markus Högner Teil eins des großen SGS-Plans bereits erfüllt. Mit einem 9:0 Erfolg über den unterklassigen Gegner Union Meppen haben sich die Essenerinnen ins Achtelfinale des Wettbewerbs gespielt.
„Wir haben die Erwartungen erfüllt und uns im Pokal keine Blöße gegeben“, so Markus Högner. Überraschungen gab´s am Wochenende keine. Auch alle anderen Bundesligisten sind eine Runde weiter. Die Auslosung der Achtefinalbegegnungen erfolgt am 11. Oktober. „Wir würden gerne noch mal nach Meppen fahren“, scherzt der Manager. „Da hat es uns gut gefallen.“ Und gegen einen Zweitligsten als nächsten Gegner hätte man an der Ardelhütte im Prinzp auch nichts.

2010 fuhr Högner seine ersten Punkte mit der SGS ein - gegen Jena

Doch jetzt wartet erst einmal die Liga - und Angstgegner Jena. Obwohl davon will Trainer Markus Högner nichts wissen. Er persönlich erinnert sich gern an die Partie am 29. August 2010. Auch wenn es am Ende der 90 Minuten 0:0 stand. „Das war mein erster Punkt, den ich mit der Mannschaft geholt habe.“
Am Sonntag sollen es nach Möglichkeit drei werden. Anstoß der Partie an der Hafenstraße ist um 14 Uhr.
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