Außergewöhnliches im Kettwiger Museum

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Kautabak war auch in Kettwig ein beliebter Ersatz für die Zigarette oder Pfeife.

Kettwig.Das Kettwiger Museum bietet derzeit eine Reihe von außergewöhnlichen Exponaten an.

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Die Leihgaben stammen aus dem Fundus des städtischen Archäologen Dr. Detlef Hopp. Unter dem Motto „Fundgeschichten“werden Alltagsgegenstände und Kuriositäten vor allem der „jüngeren“ Geschichte gezeigt. Die meisten Funde der Ausstellung stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Dr. Hopp fand sie bei Ausgrabungen auf einer alten Deponie einer Ringofenanlage am Wohnpark „Kettwiger Ruhrbogen“. Gezeigt werden unter anderem Fragmente und Steinzeug aus dem 18. und 19.  Jahrhundert. Die mit Abstand ältesten Funde bilden die rund 400 Jahre alten Kanonenkugeln.
Um das Gesehene zu vertiefen, hat das Team um den Stadtachäologen einen umfassenden Bericht zu den einzelnen Fundstücken erstellt. In ihm finden die „Fundgeschichten“ eine zeitliche Zuordnung. Zugleich erfährt der Leser, warum Kautabak nicht nur im Wilden Westen eine Rolle spielte. Außerdem wird auf die Kautabak- Herstellung eingegangen und über die Geschmacksrichtungen berichtet.
Auch Geschichten um die „Colonialwaaren- Geschäfte“ sind nachzulesen.
Geöffnet ist das Museum dienstags von 10 bis 12 Uhr, donnerstags ab 17.30 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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