Spaß mit Obst und Gemüse

In der "Salatfabrik" stellen sich die Kinder ihren Salat zusammen und lernen etwas über Nährstoffe.
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Kettwig. „Und wieviel Portionen Obst und Gemüse soll ich am Tag essen?“, fragt Monika Dempewolf. „Fünf“ schallt es ihr lautstark entgegen.

Die Kinder aus der Kita Corneliusstraße und Vor der Brücke schauen gespannt auf die Wand. Dort wirft der Beamer das Bild von der Salatfabrik an die weiße Fläche. Die Kinder zeigen mittels eines Laserpointers auf eines der zahlreichen Obst- und Gemüseabbildungen. Andere Kinder sitzen am Bildschirm. Nacheinander klicken sie auf die angezeigten Obstsorten und packen sie in die Salatschüssel. Zu jeder Frucht zeigt der Computer an, was sie enthalten. Vitamin A und C, Ballaststoffe und Fett stehen gestern an der Corneliusstraße auf dem Lehrplan.

Begeistert antworten die Kleinen die Fragen von AKNM-Fachberaterin Dempewolfs (siehe Kasten). Immer mehr Obst landet virtuell in der Salatschüssel. Dann reicht es und der virtuelle Mixer mischt alles lautstark durcheinander.

Auf dem Miniförderband landet der Salat schließlich an der Salatbar. Noch einmal hallt es aus dem Computerlautsprecher, was alles an Nährstoffen in dem Salat drin ist.Dann mixen die nächsten Kinder einen weiteren Salat. Schließlich soll jeder mindestens einmal Laserpointer und Maus in der Hand halten. „Und jetzt noch einmal Disco“, animiert die Fachberaterin die Kids.

Große Fragezeichen in den Gesichtern

„Und wieviel ist eine Portion“, fragt sie die Kids. Große Fragezeichen erscheinen in den Gesichtern. „Wenn ihr eure Hände zu einer Schale formt, habt ihr immer genau die richtige Portion“, löst Dempewolf die Frage auf. Dann verteilt sie verschiedene Obst-und Gemüsesorten in die Hände der Kids. Damit erhalten die Kleinen ein Gefühl für die richtige Tagesmenge der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Das und die Lehrstunde sponsert Rewe Lenk. Am Ende nehmen die Kleinen den Tagesbedarf der gesunden Kost in einer Tüte mit.

Der Arbeitskreis neue Medien

Zehn Lehrer und Schulleiter Pädagogen gründeten 1999 den Arbeitskreis neue Medien, (AKNM). Ihr Ziel: Kindern im Vorschulalter innovative Bildungsimpulse zu geben. Neue Medien, vor allem der Umgang mit Computern, steht auf dem Programm. Kinder erleben die Neuen Medien in positiver und konstruktiver Weise. Mit den Frühförderworkshops beugt der AKNM falschem Mediengebrauch vor.

Im Workshop „Gesunde Ernährung“ baut die AKNM-Beraterin eine Gesundheitslandschaft auf. In ihr erarbeiten die Kinder mit Hilfe von Laptop, Maus und Beamer die Gesundheitsformel. Sie lautet: fünfmal am Tag eine Portion Obst/Gemüse essen. Bewegungsspiele, Singen und Tanz sind im Programm integriert.

Der Workshop wird von der Rewe-Group und den privaten Rewe-Kaufleuten vor Ort finanziert. Zusätzlich stellen die Kaufleute die benötigten Mengen an Obst und Gemüse bereit. Geeignet ist der Gesundheitsworkshop für Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren. Zusätztlich bietet die AKNM Workshops über Wald- und Wasserwelten sowie Zahlen, Geld & Glück an.

In der "Salatfabrik" stellen sich die Kinder ihren Salat zusammen und lernen etwas über Nährstoffe.
Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache. Monika Dempewolf erklärt ihnen, was sie am Computer machen müssen.
Autor:

Dirk-R. Heuer aus Hilden

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