Ruhr Museum erhält German Design Award 2017

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Das Ruhr Museum ist Gewinner des German Design Awards 2017 für das Ausstellungsdesign der Sonderausstellung „Rock und Pop im Pott“.

Auf der 12 Meter Ebene der Kohlenwäsche hat das Stuttgarter „südstudio“ unter der Leitung von Architekt Hannes Bierkämper einen einzigartigen Ausstellungskosmos geschaffen, in dem bunte Pop Art-Farben vorherrschen. Für die Architekten dienten Bildwelten als Inspiration, die sich zeitgleich oder sogar als Begleiterscheinung zur Popmusik entwickelten: Die Pop Art im Bereich der bildenden Kunst und die neuartigen „Konsumstädte“ in der Architektur. Einen besonderen Akzent setzt die in knalligen Farben gehaltene, raumgreifende Bodengrafik, die ähnlich einem „Soundfloor“ die Ausstellungselemente miteinander verbindet. Großtypografie und Kistensperrholz als Grundmaterial aller Einbauten sind Reminiszenzen an temporäre und improvisierte Bauten. Große Bildmotive, die farbig aufgerastert und verfremdet sind, zitieren die Pop Art Kunst. Die Objektkästen der Ausstellung sind so arrangiert, dass sie an Plakatwände erinnern, auf denen sich über Jahre hinweg wilde Collagen von immer wieder übereinander geklebten Veranstaltungs- und Werbeankündigungen gebildet haben. Vor allem zu den rußgeschwärzten Wänden der ehemaligen Kohlebunker, in denen das Ruhr Museum regelmäßig seine Sonderausstellungen präsentiert, erzeugt das Gesamtdesign der Ausstellung einen knalligen Kontrast. Wer die Sonderausstellung „Rock und Pop im Pott“ noch nicht besucht hat, kann sich das „ausgezeichnete“ Design noch bis zum 28. Februar anschauen. ^Foto: privat
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