Hallenbrand in Kupferdreh

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Gegen 1 Uhr gingen am Montagmorgen, 10. April, in der Leitstelle der Feuerwehr Essen mehrere Notrufe ein, dass in der Hinsbecker Löh eine Halle in Brand steht. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte konnten den Feuerschein schon weit vor Erreichen der Einsatzstelle sehen.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass es in einer alten Industriehalle brannte. Das Objekt wurde als Mischgewerbe Werkstätten, Lagerräume, Altkleiderrecyclin betrieben. Die Halle hatte eine Größe von ca. 70 x 30 Metern.
Auf Grund der Größe des Brandes und der schlechten Löschwasserversorgung wurde der Einsatz als B 3 (drei Löschzüge) mit Unterstützung durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr gefahren. Durch die Stahlskelettbauweise der Dachkonstruktion und der hohen Wärmebeaufschlagung konnte das Objekt nicht mehr von Einsatzkräften betreten werden, so dass der Löscheinsatz nur von außen erfolgen konnte. Wegen des hohen Löschwasserbedarfs wurde aus der angrenzenden Ruhr Löschwasser gepumpt und durch Feuerwehrschläuche bis zur Einsatzstelle gefördert.
Wegen der massiven Rauchentwicklung wurden durch ein Messfahrzeug Schadstoffmessungen im weiteren Umkreis durchgeführt. Eine Gefährdung durch den Brandrauch konnte dadurch ausgeschlossen werden. Durch den massiven Löscheinsatz von vier C-Strahlrohren, drei Löschmonitoren und 1 B-Strahlrohr und Einsatz von Löschschaum war der Brand nach ca. vier Stunden unter Kontrolle. Das Ablöschen von Glutnestern wird noch den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit 60 Kräften vor Ort. Wegen der massiven Rauchentwicklung vor Ort wurden durch ein Messfahrzeug Schadstoffmessungen im weiteren Umkreis durchgeführt. Foto: Holger Büchsenschütz
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