Kupferdreher fit für SEPA

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Frank Faltin (Sparkasse Essen, links) und Fred van Führen (Vorstandsmitglied der Bürgerschaft Kupferdreh) wollten mit einer gemeinsamen Infoveranstaltung dazu beitragen, dass die Kupferdreher fit für SEPA sind.
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | Sehr viel Zuspruch fand die Informationsveranstaltung der Bürgerschaft Kupferdreh zum Thema "SEPA". Zahlreiche Geschäftsleute, Vereinsvertreter und Privatpersonen informierten sich über die Neuerungen, die das einheitliche europäische Zahlungsverkehrsverfahren mit sich bringt. Referent Frank Faltein, Electronic-Banking-Berater und Zahlungsverkehrsexperte der Sparkasse Essen, erläuterte zunächst, wie der Überweisungsverkehr unter SEPA funktioniert. Dabei werden in Wesentlichen Kontonummer und Bankleitzahl durch die 22-stellige IBAN und den BIC-Code ersetzt. Die Banken müssen dafür sorgen, dass der Überweisungsbetrag am nächsten Tag auf dem Konto des Empfängers verbucht ist. Die SEPA-Überweisung gibt es schon seit 2008, doch nutzen die Verbraucher bisher fast ausschließlich das alte Verfahren. Am 1. Februar 2014 müssen die Banken jedoch die Alten Verfahren abschalten, so dass der Zahlungsverkehr dann ausschließlich nach den SEPA-Regeln abgewickelt wird. Insbesondere beim Lastschrifteinzug ergeben sich dann wesentliche Unterschiede zu bisherigen Verfahren "Einzugsermächtigung" und "Abbuchungsauftrag". So müssen sich die Zahlungsempfänger zunächst eine sag. Gläubiger-ID bei der Bundesbank besorgen. Die Zahlungspflichtigen sind vorab über Termine und Beträge zu informieren (Prenotification) und es sind neue Einreichungsfristen zu beachten. Wichtig für Vereine, Geschäftsleute und Unternehmen ist es, die Buchhaltungen rechtzeitig umzustellen, "damit sie auch nach der Umstellung ihre Lastschriften einziehen können.", so Referent Frank Faltin. Die Reaktionen der Gäste der Bürgerschaft Kupferdreh waren ganz unterschiedlich. Die Verbraucher, die mal eine Überweisung tätigen oder von deren Konten Lastschriften eingezogen werden, sahen dem Umstellungstermin gelassen entgegen, weil sich für sie kaum Handlungsbedarf ergibt. Ein Wohnungsverwalter erkannte dagegen, dass noch einiges zu tun ist, damit sein Lastschrifteinzug auch nach dem 1. Februar 2014 noch sauber läuft. Die Banken geben dabei viele Hilfestellungen. So stellt die Sparkasse Essen etwa auf Ihrer Website www.sparkasse-essen.de/sepa Checklisten für die Umstellung der Buchhaltung von Vereinen und Geschäftsleuten oder auch Programme, die Kontonummer und Bankleitzahl in IBAN und BIC umrechnen, zur Verfügung. Zum Schluss wies Faltin noch darauf hin, dass die Gäste ihre Banking-Software aktualisieren sollten, "weil die aktuellen Versionen bereits sepa-ready sind".

www.buergerschaft-kupferdreh.de
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