Neues Buch zeigt die Besatzungszeit im Essener Süden

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Das Buch von Johannes P. Stoll, dem Vorsitzenden der Bürgerschaft, ist jetzt im Handel erhältlich.

Um das Kriegsende 1945 und um die Besatzungszeit und den Neubeginn im Essener Süden geht es in einem soeben erschienenen Buch, das die Bürgerschaft Rellinghaus-Stadtwald herausgebracht haben.

Vor einigen Tagen veröffentlichte die Bürgerschaft einen Band, welcher nahtlos anknüpft an den Vorgängerband „1945 - Kriegsende in Rellinghausen“. Der Bogen ist diesmal etwas weiter gespannt, berichtet wird auch über die Situation im gesamten Essener Süden.
Im ersten von drei Hauptkapiteln geht es um die Britische Besatzungsmacht. Welche Truppen kamen, wo sie wohnten, was sie trieben - all das war äußerst spärlichen Quellenangaben zu entlocken, berichten die Verfasser. Auch die britischen Angaben, so die des Verteidigungsministeriums in London, waren dürftig.
Das zweite Kapitel beschreibt unter dem Titel „Deutschland in Bewegung“ eine vielen kaum mehr bekannte, oft verdrängte Episode der Deutschen Geschichte.

30 Millionen fern der Heimat


Dreißig Millionen Menschen waren unterwegs zu dieser Zeit. „Verschleppte ausländische Zwangsarbeiter warteten auf die Repatriierung, Kinder saßen in Heimen fern der Heimat bei Kriegsende, elf Millionen deutsche Soldaten saßen hinter Stacheldraht, fast zehn Millionen Flüchtlinge suchten verzweifelt ein Dach über dem Kopf“, beschreibt Autor Johannes P. Stoll die Situation.
Der dritte Teil beschreibt den langsamen Wiederaufbau und wie aus dem Chaos eine zumindest erkennbare Ordnung wurde.
Die drei Essener Standorte der britischen Besatzer, des späteren Nato-Partners, werden identifiziert, neben Kray und Kupferdreh auch die Kaserne in Kettwig.
Das soeben erschienene Buch ist zum Preis von 12 Euro im Buchhandel in den Stadtteilen des Essener Süden erhältlich.
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