Karstadt-Sparpläne

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Essen: Karstadt | 1100 Karstadt-Verkäuferinnen sollen nur noch Ware wegräumen, beklagt die Gewerkschaft. Insgesamt ginge den Filialen dann jede dritte Beratungskraft verloren. (WAZ Montag, 26. Januar 2015)

In meiner Zeit bei Karstadt-RRZ Mülheim-Ruhr, (1973-1993) wurden besonders in der Textilbranche Anfang der neunziger Jahre Umsatzrückgänge registriert. Um herauszufinden warum immer mehr Kunden unserem Haus fernblieben, beschloss die Geschäftsleitung eine Kundenbefragung durchzuführen. Die Leitung wurde mir übertragen. Mit mehreren Mitarbeiterinnen war ich einige Wochen in vielen Stadtteilen Essens und Mülheims mit einem Wohnmobil unterwegs. Wichtigste Aufgabe: Die Nähe des Kunden suchen. Die Auswertung brachte für die Geschäftsleitung wichtige Erkenntnisse u.a., dass die Kundenberatung infolge von Stellenabbau die Kunden nicht mehr zufriedenstellte. Schon Anfang der 90er Jahre war dies ein Thema im Einzelhandel. Wenn jetzt wie geplant jede dritte Beratungskraft verloren geht, werden noch mehr Kunden fern bleiben. Die Folgen werden für die ganze Branche verheerend sein.
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5 Kommentare
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Peter Riemer aus Mülheim an der Ruhr | 26.01.2015 | 15:23  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 26.01.2015 | 15:58  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 26.01.2015 | 16:00  
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Christoph Niersmann aus Hilden | 27.01.2015 | 10:15  
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Ursula Hickmann aus Essen-Süd | 28.01.2015 | 18:03  
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