Erneut rechte und linke Demos in der Essener Innenstadt

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Am Mittwoch, 13. April, fanden mehrere angemeldete und mit der Polizei kooperierte
Demonstrationen in der Essener Innenstadt statt. Das Bündnis "Essen stellt sich quer" sowie weitere Gruppierungen haben gegen ein den Rechten nahestehendes Bündnis, protestiert.
Ab etwa 18 Uhr sammelten sich die Demonstranten aller Veranstaltungen jeweils im Bereich des Hirschlandplatzes, des Willy-Brandt-Platzes und des Hans-Toussaint-Platzes. Nachdem eine Person einen Böller in Höhe der Lichtburg gezündet hatte, wurde diese sowie weitere Personen aus dem linken Spektrum aus gefahrenabwehrenden Gründen in Gewahrsam genommen, wie die Polizei Essen erklärt. In der Nähe wurde ein Lager mit weiteren Böllern gefunden.

Lager mit Böllern gefunden


Bis 21.30 Uhr waren alle Veranstaltungen beendet. Die Teilnehmer verließen anschließend in Kleingruppen den Bereich. Es kam zu keinen weiteren Störungen. Elf Personen wurden wegen verschiedener Delikte in Gewahrsam genommen, eine wegen eines gefährlichen Körperverletzungsdeliktes gegen einen Unbeteiligten festgenommen.
Insgesamt mussten sieben Strafanzeigen gefertigt werden. Fünf wurden gegen Teilnehmer des linken Spektrums u.a. wegen der Böllerwürfe, Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte sowie zwei Strafanzeigen gegen Teilnehmer des rechten Spektrums wegen Beleidigung, u.a. gegen den Bundespräsidenten, gefertigt.

Nach umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen und kräfteintensiver polizeilicher
Begleitung zeigte sich Einsatzleiter Detlef Köbbel auch angesichts der kurzen Planungszeit mit diesem Einsatzverlauf sehr zufrieden.
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