Muße – vom Glück des Nichtstuns

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(Foto: Blessing-Verlag)
Muße – vom Glück des Nichtstuns
allein der Titel verheißt ja, dass man sich mit dieser Lektüre aus dem Alltagsstress verabschiedet. Hier zeigt der Autor Ulrich Schnabel auf, wie sehr wir uns heutzutage vom automatisierten Leben gefangen nehmen lassen. Beispielsweise, wie stark unser Leben durch SMS, Mails und die Tätigkeit am Computer zum großen Teil bestimmt wird.
Er überlässt es dem Leser, einen eigenen Weg zur Muße und zur Entschleunigung im Alltag zu finden. Dazu streut er zahlreicher Studienaussagen ein und zitiert Wissenschaftler, Philosophen und auch Lehrer.
Anfänglich fand ich mich gut in das Thema ein, allerdings wurde es gegen Ende etwas langatmig.
Ich persönlich habe dieses Buch mit einer Erwartungshaltung begonnen, die sich nicht erfüllt hat. Praktische Hinweise, die im Alltag umsetzbar sind gab es weniger. Aber das ist sicher auch nicht gewollt, ähnlich wie ein Besuch beim Psychologen, der ja auch durch Hinweise auf das, was IST den Patienten zu eigenem Denken ermutigt und der keine praktischen Ratschläge gibt.
Mein Fazit: Ein Buch, das ich in meiner Freizeit schnell zur Seite legen würde, von dem ich aber sagen möchte, dass es den einen oder anderen Leser bestimmt zum Nachdenken anregt.
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3 Kommentare
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Gitte Hedderich aus Herten | 24.01.2016 | 06:35  
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Brigitta Wöstefeld aus Essen-Werden | 24.01.2016 | 13:06  
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Gitte Hedderich aus Herten | 24.01.2016 | 14:50  
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