BAL: Busanbindung Ruhrlandklinik vor der Rettung

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Die BAL - Bürgerliche Alternative im Rat der Stadt Essen - begrüßt den aktuellen Beschluss des Stadtplanungsausschusses ASP, bei der Weiterbearbeitung des Nahverkehrsplans durch die Verwaltung eine Busanbindung der Ruhrlandklinik sicherzustellen.

"Damit wird der von uns vorgetragene Kritikpunkt an der ersten Überarbeitung des Nahverkehrsplanes der Stadt Essen, in dem die Busanbindung der Ruhrlandklinik eingespart werden sollte, aufgegriffen," freut sich BAL-Sprecherin Elisabeth van Heesch-Orgass, Ratsfrau aus Heidhausen und langjähriges Mitglied des ASP.
Auch die Bezirksvertretung IX hatte die Einstellung der Busverbindung kritisiert.

Lob an die Verwaltung

"Die Verwaltung hat bei der Beteiligung der Bezirksvertretungen vorbildlich gearbeitet und die Anregungen aus den Bezirken in einer Synopse zum ersten Entwurf der Überarbeitung des Nahverkehrsplaner soweit möglich und sinnvoll aufgegriffen," betonen die Bürgerlich Alternativen.
Daraus resultierend wird die Verwaltungsvorlage für die nun erfolgende öffentliche Beteiligung insbesondere die wichtigen Punkte Sicherung der Anbindung der Ruhrlandklinik durch eine eigene Buslinie zwischen Heidhauser Platz und Ruhrlandklinik sowie der Buslinie 193 mit zehn Fahrtenpaaren zwischen Hauptbahnhof und Versorgungsamt beinhalten.

Busanbindung unter sozialen Aspekten geboten

"Die Busanbindung der Ruhrlandklinik ist sowohl für dortige Patientinnen und Patienten, als auch für die Mitarbeiterschaft und Besuchende von erheblicher Bedeutung," ergänzt der Werdener BAL-Ratsherr Marco Trauten.
Etliche Menschen seien aus verschiedensten Gründen nicht individuell mobil, und damit auf den öffentlichen Nahverkehr oder Taxen mit der entsprechenden Kostenbelastung angewiesen.
Die Sicherstellung der Anbindung der Ruhrlandklinik an das ÖPNV-Netz sei daher auch aus sozialen Aspekten notwendig.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 19.05.2017 | 14:15  
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