BAL: KiTa-Plätze Mangelware im Bezirk IX

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Sicherung der Erweiterungsfläche neben der Jacobsgrundschule zwingend

Die BAL - Bürgerlich Alternative Liste im Rat der Stadt Essen - rügt die Untätigkeit der Stadtverwaltung angesichts des erheblichen Kita-Platz-Bedarfs im Bezirk IX.

"Immer mehr junge Familien ziehen insbesondere nach Werden, Fischlaken und Heidhausen, neue Bebauungsgebiete entstehen wie z.B. an der Grünen Harfe, durch den Generationswechsel werden viele Bestandsimmobilien zum neuen Zuhause für junge Familien mit Kindern," stellt BAL-Ratsherr Marco Trauten, jugendpolitischer Sprecher der BAL fest.

"Es ist umso erstaunlicher, dass angesichts dieser Situation die Stadtverwaltung sich bislang ablehnend gegenüber der von der BI Heidhausen gemeinsam mit der Elternschaft der Jacobsgrundschule und Kita hervorragend konzeptionell entwickelten Schulsanierung und Kitaerweiterung positioniert" kritisiert BAL-Sprecherin Ratsfrau Elisabeth van Heesch-Orgass.

Auch die Bezirksvertretung IX unterstützte in ihrer aktuellen Sitzung das Schul- und KiTaprojekt an der Jacobsallee als vorrangig vor einer Bebauung der dafür notwendigen Fläche unmittelbar neben der Jacobsgrundschule mit einer weiteren Flüchtingsunterkunft in Heidhausen bei Enthaltungen lediglich von Grünen und Linken.
Die Bürgerlich Alternativen hinterfragen insbesondere, wie eine Pleite-Stadt wie Essen es sich leisten kann, bei objektiv festgestelltem Bedarf an KiTa-Plätzen ein privat finanziertes Projekt, welches quasi auf dem Silbertablett dem Rathaus serviert werde, abzulehnen.

"Soweit CDU und SPD in ihrem Asylkompromiss zwar die Bebauung der Fläche neben der Jacobsgrundschule, die eigentlich für die Schul- und Kitaerweiterung reserviert bleiben sollte, mit einer Flüchtlingsunterkunft beschlossen haben, jedoch gleichzeitig die Suche nach einer Alternativfläche als Rettungsanker für die Schul- und Kitaerweiterungsfläche mit in ihren Beschluss aufgenommen haben, kann die Bürgerschaft erwarten, dass diese Suche nach einer Alternativfläche mit besonderem Engagement und Einsatz erfolgt, und keine Worthülse bleibt," betont die Heidhauser Ratsfrau van Heesch-Orgass.

"Eine ausreichende Zahl von KiTa-Plätzen in Essen ist insbesondere auch unter integrationspolitischen Aspekten für mit ihren Familien zuwandernde Kinder von großer Bedeutung.

Die Ausspielung der Themen KiTta-Plätze gegen Flüchtlingsunterkünfte mit der Betonung der Vorrangigkeit des Baues einer Flüchtlingsunterkunft ausgerechnet auf der Schul- und KiTaerweiterungsfläche in Heidhausen ist daher grundfalsch und geht zulasten ALLER Kinder," unterstreichen die BAL-Ratsleute.
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