Politischer Stammtisch der CDU Werden

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Zum politischen Stammtisch hatte der 1. Vorsitzende der CDU-Werden, Hanslothar Kranz, kürzlich zum 71.Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 1945 noch lebende Zeitzeugen in die Domstuben an der Brückstraße eingeladen.

Unter dem Motto "Die letzten Zeitzeugen" berichteten der Werdener Bundeswehr- Major d.R. Erich Klein(97) und Joachim Schmidt(94) über ihre eigenen Kriegserlebnisse in Stalingrad bis zur Steiermark. In bewegenden Worten schilderte der in Arnswalde heute Polen, geborene Artillerie-Offizier Erich Klein seine behütete Jugendzeit, die aber dann jäh im von Hitler befohlenen Überfall der Wehrmacht auf Polen 1939 endete.
Mit der geplanten Bauingenieurkarriere war erstmals Schluss. Mit der Niederwerfung der polnischen Armeee folgte der Blitzkrieg gegen Frankreich.Was politisch nicht am Verhandlungstisch gelingt, muss dann leider durch kriegerische Handlungen" erledigt" werden. Dann zählt der Spruch:"Krieg ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln". Danach folgten Einsätze in Niederösterreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Im April 1941 wird Jugoslawien besetzt und mit der sogenannten "Befreiung Griechenlands", folgt im Juni der "Überfall auf die Sowjetunion mit dem bekanten Unternehmen"Barbarossa"und der Niederlage vor Stalingrad und Moskau und Millionen gefallener deutscher und sowjetischer Soldaten. Nach der Kesselschlacht in Budapest gerät der Wehrmachts-Hauptmann Erich Klein in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der erst am 8. Juni 1953 entlassen wird.
Nicht als Kontrastvortrag sind die Erlebnisse des 1922 geborenen Joachim Schmidt zu werten. Auch er konnte sein begonnenes Diplom- Bauingenieurstudium nicht zu Ende bringen. Der zuerst angepeilte Eintritt in die Luftwaffe scheiterte an einer Aufnahmesperre." Das Erste Panzerregiment "Erfurt", betont Schmidt, "wurde meine neue Heimat und ergänzt, "Einsätze an der Ostfront bis vor Moskau", folgten mit insgesamt sieben selbst-überlebten Abschüssen durch Feindpanzer. Mit Büchern und Skripten dokumentierte der Wehrmachts-Oberfähnrich und Offizieranwärter seine Lebensgeschichte in den Kriegsjahren 1939- 1945. Im Anschluss der Vorträge entsponn sich noch eine lebhafte philosophische Diskussion über "Krieg und Frieden" unter der bewährten Moderation des Alt-Bezirksbürgermeisters und CDU-Chefs Hanslothar Kranz.
"Befehl und Gehorsam" auf beiden Seiten der Kriegsgegner brachten Tod und Verderben betonten die beiden Kriegsveteranen unisono und weiter," als Christen sind wir froh, dieses Inferno überhaupt überlebt zu haben und danken Gott, das es dem Faschismus nicht gelungen ist, die Welt beherrschen zu können".
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