"Gekämpft und verloren" SC Werden-Heidhausen I gegen Grün-Weiß Wuppertal 3:4

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Der ersten Halbzeit trauerten die Gastgeber ein wenig nach, sie hatten beste Chancen vergeben, sogar ein Pfostenschuss zu verzeichnen, doch den Treffer hatte der Gast durch seine schnelle Spitze erzielt.

Im zweiten Durchgang nahm das Spiel der Löwentaler gegen den Landesliga-Absteiger so richtig an Fahrt auf. Nach Flanke von Florian Kleine-Beck nahm Christian Weiler den Ball volley, doch der Torwart riss irgendwie noch die Fäuste hoch. Yannick Bönte erlief einen langen Pass von Sandy Müller, flankte, Jason Munsch war zur Stelle, doch der Ball soll vorher im Aus gewesen sein.
Eine harmlos scheinende Flanke der Gäste segelte an Torwart Leo Krick vorbei, vom verdutzten Tim Homberg sprang das Leder ins SC-Tor.

Gekämpft

Die Werdener kämpften weiter. Eine scharfe Hereingabe von Bönte wurde noch abgefälscht, Munsch spitzelte zum 1:2 ein. Wieder zog Bönte den Ball nach innen, Abdel Kheloufi köpfte – Handspiel! Den fälligen Elfmeter legte Müller cool zum 2:2 ins Netz. Nur vier Minuten später kam Keeper Krick nicht an einen Freistoß aus dem Halbfeld heran, der aufgerückte GW-Verteidiger nickte ungestört ein. Weitere zwei Zeigerumdrehungen darauf unterschätzte Weiler einen Flugball, der Konter saß, mit 2:4 lagen die Platzherren hinten.

Der SC stürmte

Doch immer noch nicht gaben sich die Löwentaler geschlagen. Wuppertal fing sich eine gelb-rote Karte, der SC Werden-Heidhausen stürmte, Trainer Danny Konietzko brachte frische Kräfte, sein Team machte mächtig Druck. Der Ball prallte hoch, mit einem Drehschuss zauberte Kevin Hougardy das Leder in die Maschen. Die riesigen Lücken im aufgerückten Mannschaftsverbund luden die Gäste zu Kontern ein, zweimal rettete Krick in höchster Not, dann wurde Hougardy noch derbe gefoult, die Nachspielzeit lief ab, diese mitreißende Partie war unglücklich verloren.

Kellerduell

Jetzt gilt's für die Werdener: als Vorletzter treten sie am Sonntag um 13 Uhr am Velberter Böttinger-Platz an der Friedrich-Ebert-Straße beim Schlusslicht SC Velbert II an. Am Donnerstag kommt dann die SSVg Velbert II ins Löwental.
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