„Wir haben jetzt auch Kunstrasen“

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So rollte der Werdener Kreisliga-Fußball

Während bei den Damen die Premiere auf dem neuen Geläuf im Sportpark Löwental danebenging, kam die SC-Dritte an gleicher Stelle zu sieben Treffern. Auch auf Kunstrasen, aber auswärts, glänzten die 80er sowie die SC-Vierte. Auf Asche musste die SC-Reserve ran, machte aber trotzdem den nun schon sechsten Auswärtserfolg der Saison klar.

SC Werden-Heidhausen Damen - Adler Frintrop II 0:9


Wenig Gutes zu berichten gab es über den ersten Auftritt der SC-Damen auf dem „heiligen Grün“ im Löwental. Nach sieben Minuten lagen die Gastgeberinnen schon mit 0:2 hinten, immer wieder war Torfrau Jenny Schramme machtlos gegen völlig ungehindert durchmarschierende Adler-Trägerinnen. Trainer Joseph Böhmer nahm den 0:6 Pausenstand mit einem gequälten Lächeln zur Kenntnis: „Die haben halt Spielerinnen aus der ersten Mannschaft dabei. Die spielen sonst Landesliga, das sieht man auch. Aber Jammern hilft nicht, das würden wir ja auch machen!“ Der zweite Durchgang verlief eindeutig positiver, die SClerinnen hatten sich nun auch besser an den rutschigen Kunstasen gewöhnt. Unterm Strich stand ein 0:9 gegen den Spitzenreiter, Trainer Böhmer meinte nur: „Kein Beinbruch, Sonntag geht’s weiter.“ Erst um 17 Uhr gibt es den Auftritt beim Tabellennachbarn SV Schonnebeck II - auch da spielt die Erste in der Landesliga!

FSV Kettwig - SC Werden-Heidhausen II 1:2

Ein merkwürdiges Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Hälften sahen die frierenden Zuschauer in Kettwig. Auf matschigem Ascheplatz begannen die Hausherren stark, während der SC weitgehend harmlos blieb. Schon in der siebten Minute klingelte es, als nach m Standard die SC-Defensive den Ball nicht weg bekam. Bis zur Pause hatte Kettwig mehrmals die Chance, zu erhöhen, doch jedes Mal bewies Torwart Kevin Saalbach seine Klasse und trieb mit seinen Paraden die FSV-Stürmer zur Verzweiflung. In der Pause wurde umgestellt, zudem kamen die Rekonvaleszenten Sven Jaeckel und Mike Müller ins Spiel. Jetzt agierte nur noch der Gast, während die Kettwiger völlig die Orientierung verloren. Bereits in der 52. Minute wollte Lars Höcker schon jubeln, doch ein Abwehrbein verhindere den Ausgleich. Zehn Minuten später war es soweit – Nicola Rothenbusch verlagerte diagonal, Höcker war ungedeckt und ließ dem Torwart keine Chance. Jetzt wollten die Löwentaler mehr, Florian Beckmannshagen spielte gekonnt Doppelpass mit Sebastian Hüsken, der Youngster traf den Innenpfosten, das Leder rollte über die Linie. Das Match war gedreht, die SCler sind mittlerweile das zweitbeste Auswärtsteam der Liga! Gegen Rüttenscheid soll es jetzt auch daheim besser werden – da liegt ja jetzt Kunstrasen…

SC Werden-Heidhausen III - ESC Rellinghausen II 7:4

Trainer Hans-Jürgen Koch schnalzte mit der Zunge: „Der zweite Durchgang war erste Sahne!“ Bis zur Pause stand es nach einem Treffer von Thilo Meutzner 1:1, die durch Spieler aus der Landesliga verstärkten Gäste machten dem SC bei seiner „Wir haben jetzt auch Kunstrasen“- Premiere das Leben schwer. Nach dem Seitenwechsel, Enrico Bloß kam für Max Thomitzek, wurde es ansehnlicher und vor allem effektiver: selten hat die Dritte des SC so konsequent ihre Chancen genutzt! Die Ausgeglichenheit des großen Kaders belegen auch die sieben verschiedenen Torschützen, denn in der zweiten Hälfte trafen Enrico Bloß, Markus Köllmann, Axel Küpper, Sebastian Paas, Fabian Papierok und Christoph Steinmetz. Der Gegner durfte auch noch dreimal jubeln, so kam unterm Strich ein buntes 7:4 für die Löwentaler zustande. Nun geht es zum RSC Essen II, wenn nicht der Winter einen Strich durch die Rechnung macht.

DJK Mintard III - SG Werden 80 2:2

Stolz waren die Mannen um Trainer Peter Büker. Die 80er knöpften dem souveränen Tabellenführer DJK Mintard III einen Punkt ab und ärgerten den haushohen Favoriten damit kräftig. Mit 0:1 ging es in die Pause, aber in der 48. Minute gelang Björn Bloch der Ausgleich. Die 80er wendeten das Blatt, Janusz Malczak traf zum bejubelten 2:1 in der 66. Minute, leider glich der Spitzenreiter zehn Minuten vor dem Abpfiff wieder aus. Kapitän Michael Heine war stolz auf seine Elf: „Eine Glanzleistung der Mannschaft – es wäre heute aber auch mehr drin gewesen!“ Auch beim Tabellennachbarn Heisinger SV IV gibt es was zu holen…

VfL Kupferdreh III - SC Werden-Heidhausen IV 0:5

Einen Sieg in Kupferdreh hatte Trainer Thomas Wortmann sicherlich erhofft, aber bestimmt nicht in solcher Deutlichkeit. Rückkehrer Andre Bausch brachte zusätzlichen Schwung, Pierre Mühlhausen zeigte sich in Treff-Laune. Gleich zweimal war Mühlhausen zur Stelle, war so für die 2:0 Pausenführung verantwortlich. Kurz nach dem Wechsel erhöhte Sebastian Brandt. In der 65. Minute traf auch Goalgetter Max Luxen, zwei Minuten später durfte auch Abwehrmann Ramazan Karagöz treffen. Nach diesem Kantersieg liegt der SC auf dem dritten Platz und hat die beiden Aufstiegsränge fest im Blick. Trainer Wortmann fordert nun drei Punkte gegen den Vorletzten Rüttenscheider SC III, „dann fehlt nur noch ein Zähler zum zweiten Platz!“

So rollt das Leder:

Sonntag, 2. Dezember:
Grün-Weiß Wuppertal gegen SC Werden-Heidhausen I, 14:15 Uhr, Sportplatz Höfen.
SV Schonnebeck II gegen SC Werden-Heidhausen Damen, 17 Uhr, Schettersbusch.
SC Werden-Heidhausen II gegen RSC Essen, 14:15 Uhr, Sportpark Löwental.
RSC Essen II gegen SC Werden-Heidhausen III, 13 Uhr, Walpurgistal.
Heisinger SV IV gegen SG Werden 80, 11 Uhr, Uhlenstraße.
SC Werden-Heidhausen IV gegen RSC Essen III, 11:45 Uhr, Sportpark Löwental.
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