Ein Klassiker in neuem Gewand

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Das Märchen Aschenputtel in modernem Gewand. (Foto: Bettina Stöß)
Cinderella am Aalto Ballett Theater

Es ist einer der großen Ballett-Klassiker, der gerne in enger Anlehnung an die klassische Variante von Sergej Prokofjews zur Aufführung gelangt: Cinderella.
In Essen wagt man das Experiment einer modernen Variante. Für Choreographie und Bühnenbild zeichnet Stijn Celis verantwortlich, der Cinderella bereits an anderen Häusern erfolgreich umgesetzt hat. Das auch die Essener Inszenierung mit reichlich Beifall bedacht wurde, überrascht also wenig.
Und ist durchaus berechtigt: Die Choreographie des altbekannten Aschenputtel-Märchens ist unterhaltsam und hintergründig zugleich. Der Companie des Aalto Balletts gelingt eine charmante Umsetzung und auch musikalisch können die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Yannis Pouspourikas mehr als überzeugen.
Der Choreograph ist nebenbei auch der Bühnenbildner. Das hätte ins Auge gehen können. Ist es aber nicht. Stijn Celis liefert ein unaufdringliches Bühnenbild ab, das modern ist, aber nicht aufgeregt und mit gelungenen Ideen aufwartet.
Dem Essener Publikum bestens bekannte Tänzer wie Yulia Tsoi (Cinderella) und Breno Bittencourt (Prinz) machen Cinderella zu einem gelungenen Ballett-Abend.

Weitere Vorstellungen:
5., 7., 22. November; 7., 10., 30. Dezember; 9., 22., 29. Januar; 7. Februar
Tickets:
0201 / 8122 200
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