MM-Bus wegen 3,40 Euro Stundenlohn verurteilt

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Sage und schreibe 3,40 Euro zahlt die MM-Bus (ein Tochterunternehmen der Firma Mesenhohl) einer Busbegleiterin. Angesichts zahlreicher Vergleiche in der Vergangenheit und aktuell 15 weiteren anhängigen Verfahren beileibe kein Einzelfall in diesem Unternehmen.

WAZ-Redakteurin Janet Lindgens merkt in der heutigen Ausgabe vordergründig zu recht an, dass diese Dumpinglöhne letztlich zu Lasten des Steuerzahlers gehen. Schließlich sei das kein Lohn, von dem man leben könne, ergo müssen die derart Unterbezahlten zum JobCenter (Link zum Kommentar weiter unten).

Auftraggeber: Die Stadt Essen


Doch Obacht: Die Firma MM-Bus fährt im Auftrag des Schulamtes und damit letztlich der Stadt Essen. Was der Sozialdezernent Peter Renzel (als oberster Dienstherr des JobCenters) den Aufstockern von MM-Bus drauflegt, hat zuvor der Schuldezernent Peter Renzel durch ein hoffentlich unschlagbar günstiges Angebot der Firma MM-Bus eingespart.

Um mit Stadtkämmerer Lars Martin Klieve zu sprechen: Ein klassisches "linke-Tasche-rechte-Tasche"-Geschäft.

Auf der Strecke bleiben wie so oft die Beschäftigten.



http://www.derwesten.de/staedte/essen/zu-lasten-de...
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1 Kommentar
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 05.02.2015 | 08:27  
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