Ein feuerroter Flitzer

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Sehen heute ein bisschen wilder aus: Jacin (8) und Malik (7).
 
Das Wahrzeichen des Kinderschutzbundes: Der feuerrote Flitzer.

Ein bisschen Bammel hatte man schon. Aber zum Glück hat das Wetter an dem Tag mitgespielt und keines der Kinder wurde enttäuscht. Die Rede ist natürlich vom Spielplatzfest an der Nöggerathstraße, das an dem herrlichen Tag viele Besucher anlockt. Mit von der Partie ist auch das feuerrote Spielmobil des Kinderschutzbundes, das Station bei sehr vielen Spielplatzfesten im gesamten Stadtgebiet macht. Mit im Gepäck hat es eine riesige Pandahüpfburg, eine Bewegungsbaustelle, Kinderschminken freie Spielgeräte und diverse Spielmodule. Alles also, um den Kleien einen abwechslungsreichen und aufregenden Nachmittag zu bereiten.

„Die Patenschaft für den Spielplatz haben wir im letzten Jahr übernommen. Demzufolge ist das unser erstes Spielplatzfest“, erklärt die Spielplatzpatin Sabrina Remmer. „Wir hatten am Anfang natürlich Sorge, dass nicht so viele kommen, weil ja nun auch Ferienzeit ist, aber wie man sieht war die Sorge unbegründet. Sehr schön ist auch, dass das Spielmobil vom Kinderschutzbund gekommen ist und wir den Kindern dadurch noch mehr Spielmöglichkeiten bieten können.“
Zusammen mit ihren Kolleginnen Isabelle Berendes, Susanne Hütten und Martina Küpper hat Remmer das Fest organisiert und auf die Beine gestellt. Wie viel Mühe sie sich damit gegeben haben, merkt man erst, wenn man sich das Kuchenbuffet mit selbstgemachten Waffeln, den Grillstand und die eigens für das Spielplatzfest organisierte Tombola anschaut.
„Vor allem die Organisation der Tombola hat Zeit in Anspruch genommen. Da wir beschlossen haben, dass jedes Los ein Treffer ist, mussten dementsprechend viele Preise besorgt werden. Mitzumachen hat sich aber in jedem Fall gelohnt, weil neben kleinen Preisen wie Butterdosen, Taschen und Seifenlasenfläschchen auch größere Kuscheltiere und Fußbälle zu gewinnen waren. Hauptpreise waren dann zum Beispiel ein Besuch im Phantasialand oder im Zoo Duisburg“, so die Spielplatzpatin weiter.
Wer kein Interesse an der Tombola hatte, konnte bei den übrigen Attraktionen seinen Spass haben. Die beiden Damen des Spielmobils hatten beim Kinderschminken alle Hände voll zu tun: Spider-Man, Prinzessin oder Tiger waren die beliebtesten Motive. Dafür nahmen die Anwesenden auch gerne eine lange Schlange in Kauf. Wer nicht warten wollte, vergnügte sich auf der riesigen Hüpfburg, dessen Spitze ein überdimensionaler Pandabär-Kopf war. Auch das Klettergerüst des hauseigenen Spielplatzes, die Rutsche, Schaukel und das Stehkarussell wurden ausgiebig genutzt.
„Wir merken, dass es den Kindern gefällt und sie großen Spass haben und gerne auf ihrem Spielplatz sind“, erklärt Remmer. „Auch alle Speisen bieten wir heute zum kleinen Preis an, Wasser ist sogar umsonst. Mit dem eingenommenen Geld wollen wir zum einen natürlich unsere Unkosten decken, wenn dann, wenn noch ein paar Spielplatzfeste über die Bühne gegangen sind, vielleicht noch etwas übrig sein sollte, wollen wir dieses Geld in neue Geräte und die Instandhaltung unseres Spielplatzes stecken. Ein Schuppen, in dem man zum Beispiel Spielsachen lagern kann, wäre schön. Aber so genau haben wir uns darüber noch keine Gedanken gemacht.“
Festzuhalten bleibt aber in jedem Fall, dass Spielplatzfeste fast immer eine Veranstaltung sind, die die Nachbarschaft und ein gutes Miteinander fördern. Und vor allem mit dem roten Flitzer vom Kinderschutzbund.
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