Martinsfeier am Kotten Nie - Nie ein so langer Zug mit ca. 2000 Teilnehmern

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Volles Haus am Kotten Nie: Der einzigartige Selbstläufer, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für erfolgreiche Aufführungen, Feste, Feiern oder Konzerte, ist die einzig wahre Magnetschmiede in Gladbeck, wenn es darum geht, die Besuchermassen anzuziehen, ... zum Nachteil aller Parkplatzsuchenden. Hier befindet sich der im Vorteil, wer mit dem Rad oder zu Fuß den Hof besucht. Foto: Kariger
 
Bodo Dehmel, Leiter vom Fördervereins-Team, bringt sich hier als Geschichtenerzähler auf der Kottenbühne ein. Gespannt lauschen ungezählte Kinder dem Treiben. Foto: Kariger

Gladbeck: Martinsumzug Kotten Nie | Ein prall gefüllter Kotten Nie, alles war voll, Hof, Wiese, Spielplatz, Seitengänge. Das Martins-Schauspiel mit Bettler (Holger Kosbab) und der Teilung des Mantels, gespielt von den Kotten-Team Mitarbeiter/innen, lief reibungslos, aber verfolgt von dicht gedrängten Kinder-Augenpaaren auf der Kotten-Bühne ab. Ein ordentliches Foto aus der Menschenmenge war an diesem Tag nicht zu bewerkstelligen, denn zu dicht gedrängt standen die Besucher auf dem Platz vor der Bühne.

Volles Programm und volles Aufgebot wieder am Kotten zum Martins-Umzug: Wenn die Plakate für das nächste Event am Kotten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, dann geht unweigerlich die Post ab und die Besucher kommen in Scharen zur nächsten Feier auf den Hof. Einzig gewaltiger Regen könnte den Ansturm ein wenig bremsen.

Bodo Dehmel: Dank an die Polizei

Wir müssen uns auch bei den Einsatzkräften der Polizei besonders bedanken, die jedes Jahr so fleißig immer "mitspielen", wenn es darum geht, der Streckenverlauf des riesigen "Martins-Lindwurm" an Teilnehmern zu sichern",... so Bodo Dehmel, der 1. Vors. vom Förderverein Kotten Nie e.V..
Lothar Brauckmann, ebenfalls einer der fleißigen Ehrenamtlichen vom Kotten-Nie-Team, meinte zum heute längsten Zug: "Dat happich ja noch nie erlebt, wo sind die alle hergekommen"!

2 1/2 Füllungen Stadthallenbesucher

... denn wenn sie richtig gefüllt ist und geht man bei 2 1/2-fach von gesamt ca. 2000 Umzugsteilnehmer/innen aus, die setzten sich, scheinbar ununterbrochen, kurz nach 17.00 Uhr in Bewegung. Allen voran mit "Zugführerin" St. Martin, der/die stolz erhobenen Hauptes sicher das Pferd lenkte, dass geschmückt mit einer übergelegten leuchtend/roten Pferdedecke, dem unzählige fröhlich/strahlende Kinder mit ihren Eltern und natürlich ihren Laternen verschiedenster Formen in der Hand folgten.
Und richtig, ich stand an der nächsten Straßenecke und wartete das Ende des Martinszugs ab. Dieser wollte jedoch nicht enden, denn das Zug-Ende jedenfalls war lange nicht in Sicht.

Fest steht, hätte man unter musikalischem Ablauf den bisher längsten Kotten-Nie Martinszug ausreichend beschallen wollen, hätten mind. 5 Blaskapellen streckenweise in den Zug eingebaut werden müssen.

Osterfeuer fällt nicht aus!

Anschließend bog der Martins-Zug samt Pferd von Westen her kommend in die Kotten-Wiese ein, wo Jürgen Watenpfuhl mit Lothar Brauckmann ein großes, fast schon Osterfeuer-reifes Feuer entfachten. Die Vermutung einiger Umstehender, ob dieses auch gleich schon das Osterfeuer wäre, konnte von Seiten des Kotten-Teams nicht bestätigt werden. Ein Osterfeuer wird es jedenfalls gesondert am Kotten geben, obwohl dieser Baum/Strauchabfallhaufen gleich hätte für Ostern vorab stehen konnte.

Der Lohn - Strahlende Besucher sehen

"Aggi" Allkemper, eine der guten fleißigen Seelen im Team, strahlte jedenfalls vor Begeisterung und meinte, auch wenn wir nach vielen ehrenamtlichen Stunden unsere Arbeitszeit nicht immer so locker wegstecken können, weil der Andrang in den letzten Jahren zu Kotten-Events ständig zunimmt, ... das Erfolgserlebnis jedenfalls, so Allkemper, gibt ihnen Recht und sorgt innerlich doch für den gewissen "Lohn", wenn man in zufriedene Gesichter schaut und hier und da auch mal ein Lob an Dankesworten zufriedener Besucher vernehmen kann.

Ergebnis:

Wir können nicht alle Mitarbeiter aufzählen, die an diesem Martinsumzug auf dem Kotten anwesend waren und wie die Ameisen umher flitzten. Wir können allgemein nur an allen Beteiligten großen Dank für den reibungslosen Ablauf aussprechen und letztendlich festhalten:
Klasse so, super Team, alle Achtung!

Fotos/Text: Kariger
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1 Kommentar
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Aggi Allkemepr aus Gladbeck | 10.11.2014 | 16:25  
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