Energiewende wollen alle, aber wie soll sie denn eingeleitet werden?

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Ein Bild, an das sich viele Menschen am Niederrhein nicht gewöhnen möchten: Windräder im Wald.
Goch: Gocher Wochenblatt | Windkraft im Reichswald: Goliverein lädt zum Film mit Podiumsdiskussion

Der Goli-Verein möchte jetzt auch gerne einen Beitrag zur Debatte um Windräder im Reichswald leisten und darum am Donnerstag, 20. Oktober, 19 Uhr im Gocher Goli-Kino einen Dokumentarfilm mit anschließender Podiumsdiskussion präsentieren.

Goich/Kranenburg.Der Film aus dem letzten Jahr lautet „Fukushima und die Mopsfledermaus“ und befasst sich genau mit dieser Thematik: Angesichts der Katastrophen der Atomkraft und der Endlichkeit der fossilen Brennstoffe gehört die Zukunft den erneuerbaren Energien. Doch was bedeutet die in Deutschland eingeleitete "Energiewende" ganz konkret? Vor allem der Ausbau der Windkraft sorgt deutschlandweit für scharfe Konflikte. Insbesondere Planungen, die den Bau von Windrädern in Waldgebieten vorsehen, stoßen bei der Bevölkerung auf erheblichen Widerstand.
„Fukushima und die Mopsfledermaus“ zeigt diesen Kampf am Beispiel des hessischen Spessarts - einem der größten noch zusammenhängenden Mischlaubwaldgebiete Mitteleuropas. Dabei werden Fragen aufgeworfen, die für Gesellschaften im 21. Jahrhundert von grundsätzlicher Bedeutung sind: Wie steht es um Mitsprache und Beteiligung von Bürgern an politischen Entscheidungsprozessen? Wie sind globale und regionale Zusammenhänge politisch vereinbar und gestaltbar? Wie lassen sich Erhalt der Natur und wirtschaftliche Interessen zusammenbringen?
Der Autor und Regisseur des Films - Philipp von Becker - wird im Kino anwesend sein und gerne über das Projekt berichten. An die Filmvorführung schließt sich eine Podiumsdiskussion zu den im Reichswald geplanten Windkraftanlagen an. An dieser Podiumsdiskussion nehmen teil: Philipp von Becker (Dokumentarfilmer), Stefan Blome (Vorstand der Energiegenossenschaft Kranenburg eG), Andreas Mayer (Ratsmitglied der Gemeinde Kranenburg für Bündnis 90/Die Grünen), Hubert Zillig und Jeroen Boot (Mitglieder der Bürgerinitiative „Gegenwind im Reichswald“ e.V.).
Gerne dürfen die Besucher auch eigene Fragen in die Diskussionsrunde einbringen. Zu diesem Zweck werden im Kinofoyer entsprechende Abfragekarten bereitliegen, die bis zum Filmbeginn ausgefüllt werden können. Der Eintritt beträgt 5 Euro; Einlass ist ab 18.30 Uhr. Autor Philipp Becker
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