„Ferienmaus“, Hagen - Ferienaktionen beim SFV Hagen, Herdecke

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  Hagen: SFV Hagen, Herdecke und Umgegend e.V | Am 14. und 16.Juli fanden wieder zwei Aktionen für Kinder und Jugendliche statt. Mitten in den Ferien hatte der SFV zu Veranstaltungen eingeladen, die interessierten Kindern ein erstes „Schnuppern“ in die Angelei ermöglichten.

„Guck mal, da angelt einer!“, manch ein Kind reagiert so beim Spaziergang mit den Eltern, wenn an einem See oder Fluss jemand angelt. Viele sind fasziniert und neugierig, wenn es um das Angeln geht. Dieser Neugier gingen nun im Rahmen vom „Ferienmaus“ - Angebot (Hagen) 14 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren nach. Drei davon waren Mädchen, die jüngste Teilnehmerin fünf Jahre alt.

Mehrere Helfer aus dem Verein rund um Tobias Niebius standen den begeisterungsfähigen Petri-Novizen mit Rat und Tat zur Seite. Von 11-18 Uhr wurden zum Fischfang geeignete Geräte vorgestellt, erklärt und in die Hand genommen. Bevor es zum Einsatz am Wasser kam, hieß es also für die „Ferienmäuse“: Etwas über Fischarten kennen zu lernen, wie man waidgerecht mit ihnen umgeht und welche Ruten und Köder es gibt. Dann folgte Ruten zusammen stecken, Montagen knüpfen und Antworten auf Fragen zu erhalten wie „Was ist eigentlich ein Schwimmer?“. Angelkundigen ist selbstverständlich bekannt, dass damit nicht der/die Schwimmende gemeint ist, sondern eine sogenannte „Bissanzeige“, auch „Pose“ genannt. Kindern oder aber auch neugierigen Erwachsenen muss man diese grundlegenden Kenntnisse und Fachbegriffe erstmal erläutern.

Auch die feine Fischerei, das Angeln mit der Fliege, wurde berücksichtigt: unter Anleitung von Pascal, einem Eigengewächs aus der Jugendabteilung, knüpften die jungen Teilnehmenden die erste Fliege in ihrer sich gerade abzeichnenden Laufbahn als Angler. Erstaunlicherweise war es hier vor allem ein Mädchen, das beim Fliegenbinden filigranes Geschick bewies und sehr schnell die Anleitung umsetzen konnte. So konnte Aaliyah bereits im ersten eigenen Versuch ihre ganz persönliche Fliege binden. Auch beim Casting, dem Zielwerfen auf der Wiese, brachte sie das Wurfgewicht präzise dahin, wo es landen sollte. „Das wird mal eine richtig gute Anglerin, wenn sie so weiter macht“, kommentierte Pascal die Leistungen des jungen Talents.

Nach so viel Theorie und Grundlagenvermittlung stürmten sie dann endlich ans Ufer: Köder an die montierten Ruten montieren, die Made wackelt am Haken, und raus mit der Schnur. Plopp, die Pose landet im Wasser, der beköderte Haken sinkt in die festgelegte Tiefe und nun heißt es: warten, bis was beißt.

Und schon bald schienen die Fische an den zuckenden Maden Gefallen gefunden zu haben. Nach und nach gelangen den eifrigen Junganglern ihre ersten Fänge. „Ich hab`einen!“, so der aufgeregte Ruf eines Teilnehmenden. Und tatsächlich zeigte sich nach kräftigem ein kurbeln, welcher Fisch sich vom Köder locken ließ: ein Barsch. „Ui, der sieht aber hübsch aus.“, lautete der spontane Kommentar, als der kleine, buntgestreifte Raubfisch zum Vorschein kam. Dann folgten weitere kleine Döbel und Rotaugen. Für die meisten bestätigte sich auf diese Art und Weise: es funktioniert! Damit hatten sich alle Bemühungen vorher gelohnt und die Petrijünger freuten sich auf den noch folgenden Bonus: am späten Nachmittag gab es zur Stärkung noch Pommes und Currywurst vom Grill – lecker!

Um ein solches Angebot auf die Beine zu stellen, bedarf es vieler Helfer. Für den Schnuppertag konnten Tobias Niebius und Patric Müller sich auf die tatkräftige Unterstützung aus der Jugendabteilung (Felix, Marvin, Maurice und Pascal) und einiger Senioren verlassen.

Text: Frank Schlaak / Bilder: > T . T
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