Am Samstagabend lief eine Party, die auf Facebook veröffentlich war, aus dem Ruder. Ca. 100 Jugendliche machten an der Schwenke / Elberfelderstraße Party. Jedoch gab es auch leider Randale. An der Schwenke wurde versucht eine Ampel umzuknicken. Es wurden Glasflaschen geworfen. Im Volkspark wurde die Muschel aufgebrochen. Und an der Körnerstraße wurde versucht die Polizei mit Bierflaschen zu bewerfen.
Hier die offizielle Meldung der Polizei: Am Samstag, 30. Juni, um 22.06 Uhr, führte eine Anruferin Beschwerde darüber, dass sich im und vor dem Haus Elberfelder Straße 105 eine größere Anzahl von Personen aufhalten würden. Es gingen im weiteren Verlauf weitere Anrufe bei der Polizei mit dem Hinweis ein, dass durch die Personen Feuerwerkskörper gezündet würden. Bei Eintreffen der Polizei wurde eine Ansammlung von ca. 100 Personen festgestellt, die diverse Flaschen mit alkoholischen Getränken mit sich führten. Nach Angaben einiger Beteiligter sei an dieser Örtlichkeit zu einer größeren Facebook-Party aufgerufen worden. Gegen 22.30 Uhr meldete sich der Verantwortliche des Aufrufs und gab an, die Feier aus Versehen "öffentlich" gemacht zu haben. Die Wohnung des Initiators wurde aufgesucht. Im Gespräch mit dem Verantwortlichen wurde bekannt, dass vermutlich noch mehrere hundert "Gäste" in Richtung Hagen unterwegs seien. Gegen 22.50 Uhr hatte sich die Teilnehmerzahl auf etwa 150 Personen erhöht, die sich zum Teil stark alkoholisiert und agressiv verhielten. Es wurden Parolen wie "Pflastersteine auf die Bullenschweine" und ähnliches gerufen. Nach Angaben von Zeugen sollten Personen "Polenböller" mit sich führen und mit Messern bewaffnet sein. Aufgrund der Lageentwicklung wurden zusätzliche Polizeikräfte aus dem umliegenden Städten angefordert. Die Bundespolizei überwachte die in Hagen ankommenden Züge. Nach einer kurzen Sitzblokade im Bereich der Elberfelder Straße wanderte die Personengruppe daraufhin geschlossen Richtung Innenstadt mit dem Ziel Volkspark. Hierbei wurden sie durch Polizeikräfte begleitet. Im Bereich Volkspark wurden Flaschen geworfen und man machte sich an den Gittern zur Konzertmuschel zu schaffen. Die inzwischen eingetroffenen Unterstützungskräfte wurden von mehreren Seiten aus an den Volkspark herangeführt. Auf Grund der starken Polizeipräsenz löste sich die Gruppe auf und die Personen liefen in verschiedenen Richtungen davon. Sachbeschädigungen im Bereich der Muschel sowie Feuerwerkskörper und Messer wurde durch die Polizei nicht festgestellt. Im weiteren Verlauf des Abends kam zu keiner weiteren Gruppenbildung, so dass der Einsatz gegen 0.40 Uhr beendet werden konnte Die Aufzeichnungen des 19-jährigen Initiators wurden eingesehen. Hieraus geht hervor, dass er offensichtlich absichtlich öffentlich zu dieser Party aufgerufen hat. Der junge Mann muss nun mit einer Anzeige rechnen - diese Party könnte teuer werden.
Ja, voll cooool. Besoffen von der Schwenke bis zum Volkspark spazieren und intentionslos rum pöbeln. Gepflegte Langeweile nenne ich das. Unter Party stelle ich mir was anderes vor. Aber mag sein, dass ich das anders sehe, weil ich noch keinen Gehirnkrebs vom vielen Handy-telefonieren habe.
Entschuldigung auch für das Setzen von Satzzeichen in diesem Kommentar.
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