Steinbruch Steltenberg: "Fragwürdige Kabelverlegung"

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Hagen: Hohenlimburg-Oege | Folgende Mitteilung erreichte den Stadtanzeiger von der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Steinbruchs am Steltenberg:


"Wer zur Zeit einen Spaziergang über den Ahm macht, kann die Bagger der Firma Bamberger beobachten, die für die Enervie das 10-kv-Kabel zwischen der Feldstraße und dem Wasserhochbehälter Steltenberg um die geplante Steinbrucherweiterungsfläche herum verlegen. Schließlich liegt das bisherige Kabel für eine Steinbrucherweiterung den Hohenlimburger Kalkwerken im Weg.
 
Rückfragen bei der unteren Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises ergaben, dass Enervie Mitte des Jahres einen Antrag auf Genehmigung gestellt und erhalten hat. Grundlage hierfür war die ausdrückliche Bestätigung durch Herrn Altenrichter von der Enervie, die Verlegung erfolge rein aus wirtschaftlichen Gründen und nicht im Zusammenhang mit der Steinbrucherweiterung.
 
Das erscheint zumindest fragwürdig. Kabel werden ausgetauscht, wenn sie defekt sind. Und zwar sofort. Kabel werden ausgetauscht, wenn sie überlastet sind. Davon ist nicht die Rede. Wirtschaftlich ist es nicht, ein Kabel in einer dreifach längeren Trasse zu verlegen. Verdächtig ist, dass die Verlegung sich mit den Erweiterungsabsichten der Gebrüder Lange und der Steinbrucherweiterungsgenehmigung durch die Stadt Hagen zeitlich so genau deckt.
 
Die Bürgerinitiative fordert den Märkischen Kreis auf, die Baustelle bis auf Weiteres still zu legen und die Antragsbegründung einer strengen Plausibilitätskontrolle zu unterziehen. Die Stadt Iserlohn wird um innerbehördliche Untersützung gebeten."
 
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Burkhard Flanz aus Hemer | 24.11.2011 | 11:46  
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