Interview! Moses W. im Hasper Hammer: Vom Zen-Bäcker zum Rumaroma-Rambo

Anzeige
Moses W. im Kampfanzug für die W.eihnachtsbäckerei
Hagen: Hasper Hammer |

Neben Hennes Bender wirkte er überragend im Stadionrock-Orchester „Burger Queen“, seine Auftritte bei Nightwash und im Quatsch Comedy Club flitzen im Überschalltempo über die Netzhäute, am kommenden Samstag gastiert Moses W. mit seinem Weihnachtsprogramm im Hasper Hammer. Ein bisschen früh, oder?


Guten Tag Herr W., darf ich Moses sagen?

Klar, das machen ja alle.

Der erste Advent ist noch nicht vorbei und Sie spielen schon ein Weihnachtsprogramm?
Ja wenn der Veranstalter meint, die Zeit sei reif dafür. Der kennt die Gewohnheiten seines Publikums besser als ich.

Aber sind Sie denn überhaupt schon in besinnlicher Stimmung?
Noch nicht so recht, aber das ändert sich schlagartig, sobald ich die Bühne betrete.

Und dann setzen Sie sich erstmal?
Ja, ein bisschen Gemütlichkeit muss doch sein.

In einem Video sieht man Sie sogar in Pantoffeln.
Das waren sogar meine eigenen. Die trage ich aber nicht mehr. Mit den Dingern hatte ich einen Punkt erreicht, an dem es für meinen Geschmack zu besinnlich wurde. Und auch viel zu warm.

Haben Sie die Räuchermännchen schon vom Speicher geholt?

Nein, aber mit dem Dekorieren geht es jetzt los. Ich habe zwei Töchter. Die ältere ist sechs und des Bastelns mächtig. Da muss ich natürlich mit ran.

Wie beurteilen sie Ihre Fähigkeiten?
Ach, wenn ich so zurückdenke ... Als Kind war ich eher ein Stubenhocker und habe mich sehr für Tüfteleien interessiert. Ich stelle mich wahrscheinlich gar nicht so ungeschickt an.

Gilt das auch fürs Backen? Im Programm versprechen Sie schließlich, Plätzchen zu machen.
Ich kann das. Aber es kommt meistens anders, als ich mir das vornehme.

Nämlich?
Backen könnte eine meditative Übung sein. Aber in mir vollzieht sich immer so eine Wandlung vom Zen-Bäcker zum Rambo des Rum-Aromas.

Auf der Bühne lassen Sie uns hoffentlich daran teilhaben.
Ganz bestimmt. Und natürlich auch an vielen anderen Dingen rund ums Fest der Liebe, zum Beispiel, wer das mit den Geschenken noch ernst nimmt.

Wahrscheinlich die Frauen.
Aber sicher. Ich mache jeden Abend eine Umfrage und jeden Abend bestätigt sich das Klischee: Frauen planen Monate im Voraus, Männer verlassen sich auf den Last-Minute-Service von Amazon. Das nenne ich Gottvertrauen!

Ein Programm von Moses W. ohne Musik wäre schwer vorstellbar. Gibt es Ihre Christmas-Charts?
Ja, sowas ähnliches, allerdings singe ich die Lieder natürlich auf meine Art. Und die Zuschauer erfahren, wie es klingt, wenn Udo Lindenberg und Howard Carpendale aufs Christkind warten.

Na dann, O du fröhliche!
Ho ho ho!

Die Vorstellung beginnt am 21. November um 20 Uhr.
Karten gibt es unter Tel. 02331-463681 oder auf www.hasperhammer.de.
Kostproben des Programms "Mach Platz, ich mach Plätzchen" (noch mit Pantoffeln) kann man sch hier angucken.
1
1
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.