Katholikentag 2018 wird in Haltern vorbereitet

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Gemeinsam informierten sie über den Katholikentag 2018: (von links) Diözesanbeauftragter Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Marc Gutzeit, Geschäftsführer des Kreisdekanatsbüros Recklinghausen, Notburga Heveling vom Diözesankomitee der Katholiken, Christian Meyer und Leona Blesenkemper vom Katholikentagsbüro sowie Kreisdechant Jürgen Quante. Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle

Haltern. Wie geht Katholikentag? Was wird stattfinden? Wer kann mitmachen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hatte am Donnerstagabend (15. September) die vierköpfige Delegation aus Münster im Gepäck. Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Notburga Heveling vom Diözesankomitee der Katholiken sowie Christian Meyer und Leona Blesenkemper vom münsterschen Katholikentagsbüro informierten die 45 Interessierten, die aus dem Kreis Recklinghausen in die Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen in Haltern gekommen waren.

Seit einigen Tagen ist das Leitwort des 101. Katholikentags bekannt, der vom 9. bis 13. Mai in Münster stattfinden wird: „Suche Frieden“. „Das Motto bietet vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten. Es ist offen für alle Gesellschaftsgruppen“, führte Winterkamp in den Abend ein. Informativ und kurzweilig klärte der Diözesanbeauftragte für den Katholikentag über die Strukturen und Erfordernisse des Großereignisses auf. Vor allem rief er die Aktiven aus den Pfarreien, den Verbänden und Einrichtungen dazu auf, sich mit ihren Ideen zu beteiligen. „Alle können mitmachen“, betonte Winterkamp, „alle, die inhaltlich etwas beitragen wollen, aber wir sind auch auf musikalische oder Kleinkunstangebote angewiesen, alles ist möglich. Es gibt eine ganze Bandbreite der Beteiligungsmöglichkeiten.“ Dieses Angebot nahmen die Zuhörer bereits an diesem Abend gern an. Workshops, thematische Gottesdienste, Bibelgespräche – auch mal nach Geschlechtern getrennt, Podien, die sich kritisch mit den unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen, Veranstaltungen für Jugendliche, lauteten einige Vorschläge Vor allem wünschten sich die Teilnehmer, dass die Gespräche und Angebote thematisch auf die Zukunft ausgerichtet sein sollten. „Es gibt viele Themen, die die Chance bieten, dass Sie sich einbringen“, freute sich Winterkamp über die spontanen Rückmeldungen aus der Runde und erklärte, wie eine Beteiligung konkret aussehen könne.

„Es gibt viele Themen, die die Chance bieten, dass Sie sich einbringen“


Er stellte den Zeitplan vor, in dem das in Kürze startende Online-Bewerbungsverfahren für Programmvorschläge sowie eine zentrale Auftaktfeier im Mai 2017 die nächsten Meilensteine markieren. Ab Juli 2017 folgten die Helferwerbung und ebenfalls bereits die Freischaltung der Teilnehmeranmeldung. „Wir brauchen 2000 Helfer und 4000 Privatquartiere in der Region“, machte er die Dimensionen deutlich. Gute Ideen seien noch gefragt bei der Suche nach einem geeigneten Symbol für die Vorbereitungszeit. „Es sollte das Motto widerspiegeln, verbindend, motivierend sowie praktikabel sein und den Bogen von Mai 2017 bis zum Start des Katholikentags spannen“, gab Winterkamp den Teilnehmern eine Hausaufgabe mit auf den Weg. Auch Heveling motivierte die Besucher zum Ende der Veranstaltung, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen und sich einzubringen: „Katholikentag macht Spaß! Es macht Spaß, da zu sein, es kann auch Spaß machen, sich zu beteiligen.“

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.vorbereitung-katholikentag2018.de
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