Schloss Sythen: Suche nach einvernehmlicher Lösung

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Vereinsvorsitzender Wilhelm Haverkamp, sein Vorstandskollege Robert Hüser und Anette Brachthäuser, Fachbereichsleiterin für Bauen und Planen in der Verwaltung suchen weiter nach Lösungen. Foto: Stadt
Haltern am See: Schloss Sythen |

Sythen. Der Förderverein Schloss Sythen und die Stadtverwaltung sind weiterhin bemüht, eine für alle Seiten gute Lösung zu suchen, um der Firma Gute Botschafter eine Chance zu geben, auf dem Schlossgelände ein Büro- und Tagungsgebäude zu erstellen.

Das erklärten am Dienstag Vereinsvorsitzender Wilhelm Haverkamp, sein Vorstandskollege Robert Hüser und Anette Brachthäuser, Fachbereichsleiterin für Bauen und Planen in der Verwaltung. Wobei sie auch deutlich machten, dass es zwischen ihnen und auch dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und den dort angesiedelten Bau- und Bodendenkmalschützern weiteren Abstimmungsbedarf gibt. Denn aktuell haben die Denkmalschützer den beiden Standortvorschlägen der Stadt und des Fördervereins nicht entsprochen.

Aktuell haben die Denkmalschützer den beiden Standortvorschlägen der Stadt und des Fördervereins nicht entsprochen.

Stattdessen bevorzugt der LWL, das neu zu errichtende Gebäude auf den Fundamenten des früheren Herrenhauses zu bauen. Diese Stelle behagt dem Förderverein aber nicht, wenngleich Wilhelm Haverkamp und Robert Hüser aber grundsätzlich ihre Kompromissbereitschaft deutlich machen: „Wir wollen den Guten Botschaftern durchaus die Möglichkeit geben, hier eine neue Bleibe zu finden.“ Darum bemühen sich nach Angaben von Anette Brachthäuser alle Beteiligten. „Der LWL hat auch deutlich gemacht, dass er einen Neubau grundsätzlich nur auf Grundlage des historischen Ensembles akzeptiert. Deshalb wollen wir jetzt relativ zeitnah einen gemeinsamen Termin mit dem LWL und den Sythener Vereinen, die das Schlossgelände nutzen, finden. Dabei kann der LWL seine Position verdeutlichen, und ebenso können wir über einen Standortvorschlag auf der südlichen Seite des Schlosses innerhalb der Gräfte reden.“
Einig sind sich Schloss- und Stadtvertreter auch in der Frage, dass diese Diskussion dann auch beendet werden kann. Denn grundsätzlich liegen die Positionen klar auf dem Tisch, so dass sowohl dem Investor als auch der Politik möglichst bald ein gemeinsam erarbeiteter Vorschlag unterbreitet werden sollte.
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