Drogenbrillenparcours mit Alltagsaufgaben Suchtprävention im Haus des Lebens und Lernens

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Mit der Drogenbrille können Alltagsaufgaben wie das Öffnen eines Fahrradschlosses Hindernisse sein.

Haltern am See. Wie schwer es ist, ein einfaches Fahrradschloss unter Drogeneinwirkung zu öffnen, konnten die SchülerInnen vom Haus des Lebens und Lernens (Halele) erfahren.



Hartmut Giese, Suchtberater vom Caritasverband, machte an zwei Nachmittagen im Juli verschiedene Übungen mit der Gruppe. Unter dem Ziel der Suchtvorbeugung stärkte er unterstützt von den MitarbeiterInnen von Halele spielerisch die elf Schüler.
Außer dem Drogenparcours mit diversen Stationen ging es um Nein-Sagen-Lernen, Gruppenkoordination, Vertrauensaufbau, Selbstdisziplin, Vermittlung von Hintergrundwissen zu Sucht etc. Nach den Übungen reflektierte Giese mit den SchülerInnen die trainierten Fähigkeiten. Im Vorfeld der Gruppennachmittage holte er sich in Einzelgesprächen die notwendigen Informationen von den einzelnen Schüler für die passgenaue Planung der Gruppentreffen. Das Halele ist ein städtisches Jugendhilfeprojekt an der Joseph-Hennewig-Schule in Trägerschaft des Caritasverbandes Haltern am See e.V.. Hartmut Giese ist zu der Suchtberatung auch für Suchtvorbeugung zuständig.
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