Mit der Rollfietsen die Umgebung von Haltern erkunden

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Unser Bild zeigt von links: Johann Härtling (Vorstand Caritasverband), Gunther Albrecht (Stadtverwaltung), Baudezernentin Anette Brachthäuser, Lea Hildebrandt (Regionalmanagerin Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V.) und Michael Halberstadt (Leiter der Jugendwerkstatt, die die Radstation betreibt).

Haltern. Eine neue E-Rollfietsen (Rollstuhlfahrrad) stellten am Dienstag Vertreter/innen der Stadt Haltern am See, des Caritasverbandes und des VITAL.NRW Projekts „Barrierefreie E-Mobilität“ vor. An der Radstation am Bahnhof kann nun dieses moderne Fahrzeug ausgeliehen werden, um so auch die Mobilität von bewegungseingeschränkten Personen zu steigern, die damit auch die Radwege rund um die Seestadt kennenlernen können.

Die Seestadt gehört mit den Städten Olfen, Dülmen, Dorsten (Deuten, Rhade, Lembeck), Reken und Raesfeld zur VITAL.NRW-Region Hohe Mark – Leben im Naturpark. Die Region wird durch das Landesförderprogramm VITAL.NRW mit einer Projektförderung in Höhe von 65 Prozent unterstützt, so dass die Stadt Haltern am See nach den Worten von Baudezernentin Anette Brachthäuser mit einem Eigenanteil von 2.300 Euro dieses Fahrrad erwerben konnte. Das Förderprogramm dient der Stärkung und Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums in NRW.  Mit der E-Rollfietsen können zwei Personen gemeinsam fahren. Eine Person sitzt auf dem Fahrradsattel und tritt in die Pedale, oder lässt sich vom E-Antrieb unterstützen. Die zweite Person sitzt vorne in einer Sitzschale und kann die Fahrt genießen. Deshalb sind Menschen mit Handicap Hauptzielgruppe dieses Fahrzeuges. Sie können gemeinsam mit mobilen Menschen einen Ausflug genießen. Die E-Rollfietsen ist in der Radstation Haltern am See untergebracht und kann hier bei Bedarf ausgeliehen werden. Sollte die eine E-Rollfietse für einen Ausflug nicht ausreichen, können Rollfietsen aus den anderen Kommunen der Region Hohe Mark ausgeliehen werden.  Regionalmanagerin Lea Hildebrandt erläuterte das Ziel des interkommunalen Projektes: „Unser Wunsch ist es, Menschen mobil zu machen und neue Erlebnisse zu ermöglichen. Die elektrischen Fahrzeuge können Menschen in der Region zum Beispiel beim Einkaufen, beim Erleben der Naturpark unterstützen. Zudem können die Nutzer so auch ihre Freunde und Verwandten besuchen.“
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