Charlotte Quik beim NRW-Tag der Jungen Union: „Die Krefelder Erklärung ist ein Musterbeispiel für ‚Junge Politik‘ und bringt frischen Wind für NRW“

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Charlotte Quik MdL am Rande des NRW-Tags in Krefeld
Die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik zeigt sich über die „Krefelder Erklärung“ der Jungen Union NRW, deren familienpolitische Sprecherin sie ist, hoch erfreut: „Die Krefelder Erklärung ist ein Musterbeispiel für ,Junge Politik’ und bringt frischen Wind für NRW. Damit setzen wir besonders in den Bereichen Familie und Bildung Akzente.“

Die Junge Union Nordrhein-Westfalen ist nach der Wahl mit acht Abgeordneten im Landtag vertreten und damit so stark wie nie zuvor. Die „Krefelder Erklärung“ wurde am vergangenen Wochenende unter Federführung der jungen CDU-Landtagsabgeordneten beim JU NRW-Tag erarbeitet und schließlich von den 350 Delegierten verabschiedet. Sie beschreibt die Positionen der Jugendorganisation der CDU NRW für die Regierungsarbeit in Nordrhein-Westfalen und auch im Bund.

„Ich unterstütze die Forderung der Ausdehnung des Elterngeldes auf 36 Monate“, betont Charlotte Quik, die auch stellvertretende Vorsitzende der „Jungen Gruppe“ der CDU-Landtagsfraktion ist. „In den ersten zwölf Monaten sollen 65 Prozent des wegfallenden Einkommens ersetzt werden, in den 24 folgenden Monaten 50 Prozent. Die 36 Monate sollen die Eltern flexibel untereinander aufteilen können. NRW soll sich beim Bund für diese Leistungserweiterung einsetzen. Darüber hinaus wollen wir Familien bei der Schaffung von Eigentum unterstützen“ blickt die Landtagsabgeordnete nach vorn: „Die Einführung von Baukindergeld, die Senkung der sehr hohen Grunderwerbssteuer und ein Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer für junge Familien wären gute Ansätze.“

Wichtig für die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik ist die Feststellung, dass es sich bei den Forderungen nicht um „Wohltaten auf Pump“ handelt. „Wir wollen die Wirtschaft in NRW ankurbeln und den Unternehmen Freiraum geben. Das erzeugt Wachstum und erhöht die Steuereinnahmen. Diesen Spielraum wollen wir nutzen“, so Charlotte Quik. Das Elterngeld sei darüber hinaus eine Leistung des Bundes.

Im Bereich der Schulpolitik will die Landtagsabgeordnete die Forderung der JU NRW unterstützen, nach hessischem Vorbild eine Lehrerbesetzung von mindestens 105 Prozent anzustreben, damit im Krankheitsfall weniger Unterricht ausfällt. In den ländlichen Bereichen sollen auch Schulen mit nur zwei Klassenzügen erhalten bleiben, Tablets künftig zur Ausstattung jeder Klasse gehören. „Analog zum Semesterticket wollen wir uns für die Einführung eines Schüler- und Azubitickets stark machen“, erklärt Charlotte Quik, die auch Unterstützung für das Handwerk signalisiert: „Die Kosten für einen Meisterlehrgang sollen reduziert werden. Mittelfristiges Ziel ist die kostenlose Weiterbildung zum Meister.“

Auch hinter den Zukunftsplänen der JU NRW zum Thema Gleichstellung steht die Landtagsabgeordnete: „Frauenförderung bei gleicher Qualifikation wird unterstützt, nicht aber die Bevorzugung von Frauen bei schlechterer Qualifikation. Und das sehen mittlerweile viele Gerichte auch so.“

Prominente Unterstützung gab es für Charlotte Quik, ihre MdL-Kollegen und die Delegierten beim JU NRW-Tag. Neben der Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterstützte auch Jens Spahn, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesfinanzminister, die große Aufbruchsstimmung. Und natürlich NRW-Wahlsieger Armin Laschet, der versprach: „Ab der Wahl einer neuen Landesregierung gilt in NRW ein Null-Toleranz-Prinzip für Kriminelle. Hier wird es keine Kölner Silvesternacht mehr geben. Hier wird Herr Amri nicht einfach frei herumlaufen können.“
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