Homo-Ehe: Freitag soll abgestimmt werden.

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Die Freigabe des Gewissen hatte erst am Sonntag für mächtig Wirbel und Aufsehen gesorgt. Die Befürworter sahen ihre Stunde gekommen. Die CDU/CSU hatten jahrelang eine Gleichstellung für alle Menschen verhindert.
Worum geht es dabei? Menschen gleichen Geschlechts sollen nun auch Menschen verschiedenen Geschlechts gleichgestellt werden. Bei uns war das nur beschränkt möglich, etwa mit einer Eintragung. Jetzt sollen diese Menschen auch heiraten dürfen. Auch das Adoptieren von Kindern soll möglich werden.
Die Kanzlerin will nun die Abgeordneten von CDU/CSU vom sogenannten Koalitionszwang befreien, obwohl sie selbst vor nicht gar nicht langer Zeit gegen die Homo-Ehe war. Wahrscheinlich ist es aber die nahe Bundestagswahl, die sie zum Sinneswandel zwangen. Oder war es ihre Feigheit, dem schwulen Fragesteller auf der Brigitte-Veranstaltung ihre Meinung vor Publikum ins Gesicht zu sagen?
Fest steht, dass noch heute viele Abgeordnete von CDU/CSU dagegen sind. Die SPD muss mit Grünen und Linken für das Gesetz stimmen.
Trotzdem liegt noch ein langer Weg vor dem Inkrafttreten. Es wird Klagen geben. Der Bundespräsident muss das Gesetz unterschreiben, der Bundesrat möchte auch noch gehört werden. Bis es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird und in Kraft treten kann, wird noch einige Zeit vergehen.
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Martina Janßen aus Hattingen | 01.07.2017 | 00:07  
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