Mülltrennung in der jetzigen Form überhaupt sinnvoll?

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In vielen Haushalten hat sich das Trennen von Müll zu einem wahren Ritual entwickelt. Da wird nicht nur das Material sortiert, sondern sogar Becher und Gläser gespült. Was wahrscheinlich mehr Energie kostet, als beim simplen Trennen gespart wird. Graue Tonnen, Gelbe Tonnen, Braune TonnenG, Blaue Tonnen zeigen uns wo der sortierte und gespülte Müll hinkommt.
Noch immer läuft die sicher richtige Diskussion über die Plastiktüten. Beim Einkauf achten viele nicht darauf ob Einweg oder Mehrweg - auch so ein Thema.
Aber es gibt eine Frage, wo der ganze sorgfältig sortierte Müll eigentlich landet?
Und siehe da: Das Landesumweltministerium hatte sich mit der Angelegenheit befasst. Und der zuständige Umweltminister zeigte sich erstaunt, als er es für ein Unding hielt, dass nur die Hälfte des wiederverwertbaren Säcke auch wieder verwertet wird.
Im Klartext: jeder zweite Gelbe Sack landet in der Müllverbrennung. Von Fachleuten heißt es, wegen der Kapazitäten. Nun fordert der Umweltminister Remmel den Bund auf, endlich ein bundesweit gültiges Gesetz zur Wiederverwertung zu schaffen. Da ist schon traurig, dass wir nach vielen Jahren der Mülltrennung so ein Gesetz noch nicht haben. Kommunen und Bürger zahlen doch dafür.
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4 Kommentare
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Martin Wagner aus Hattingen | 19.10.2016 | 16:40  
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Guido Wüppenhorst aus Hattingen | 20.10.2016 | 12:27  
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Volker Dau aus Bochum | 24.10.2016 | 14:05  
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Sascha Köhle aus Herten | 24.10.2016 | 15:59  
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