Großeinsatz: Brand macht Fachwerkhaus unbewohnbar - 100.000 Euro Schaden

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Heiligenhaus: Feldstraße | Opfer der Flammen wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Fachwerkhaus in Heiligenhaus. Die Polizei teilt mit, dass das Haus zunächst nicht bewohnbar ist, der Sachschaden beläuft sich wohl auf 100.000 Euro.

Gegen 19.55 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Heiligenhaus zu dem Wohnhausbrand an der Feldstraße gerufen. Dort war es im ersten Obergeschoß eines über 270 Jahre alten Fachwerkhauses, aus zunächst ungeklärter Ursache, zu einem Feuer gekommen, welches sich sehr schnell auf den Dachstuhl des Gebäudes ausbreitete. Alle Bewohner, aus zwei Wohnungen des Hauses, konnten das Gebäude nach eigener Brandentdeckung rechtzeitig genug und unverletzt verlassen.

Die Feuerwehr Heiligenhaus, die den Brand bis zheute Morgen mit 44 Einsatzkräften erfolgreich bekämpfte, konnte dennoch leider nicht verhindern, dass das gesamte Haus schwer beschädigt und komplett unbewohnbar wurde. Die Polizei war mit sechs Streifenwagen im Einsatz und sperrte den Brandort weiträumig ab, um die Lösch- und Rettungswege der Feuerwehr freizumachen und freizuhalten. Durch die erforderlichen Sperr- und Verkehrsmaßnahmen kam es aber nur zu geringen Beeinträchtigungen im abend- und nächtlichen Straßenverkehr.

Alle Bewohner des Hauses kamen zunächst bei eigenen Verwandten unter. Eine ältere Bewohnerin wurde wegen ihrer bereits zuvor bestehenden Pflegebedürftigkeit in einer örtlichen Senioreneinrichtung untergebracht. Die Stadt Heiligenhaus hat allen Betroffenen zudem schnelle und unbürokratische Hilfe bei der Suche nach Ersatzwohnraum zugesagt.

Heute Morgen wurde der inzwischen abgekühlte Brandort bereits von Experten des Kommissariat 11 in Mettmann genauer untersucht. Dabei kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass das Feuer von einem elektrischen Defekt in einem Badezimmerschrank in der ersten Etage des Hauses verursacht wurde. Der entstandene Sachschaden, an dem voraussichtlich auf lange Zeit unbewohnbaren Fachwerkhaus, beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf weit mehr als 100.000 Euro.
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